Fandom

Asgard

Styx

321Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Der Styx ist der größte und längste aller Flüsse Hyboriens. Er entspringt als Bach weit im Süden, in den unbekannten Ländereien Stygiens, bevor er sich einen über tausend Meilen langen Weg durch den Norden bahnt, danach nach Westen für weitere Hunderte von Meilen abbiegt und schließlich, nach einer sehr langen Reise, im Westlichen Ozean endet. Glaubt man den ersten Überlieferungen, so müsste der Fluss mindestens 1.500 Meilen vom Ursprungsort nordwärts und nach der großen Krümmung nochmals 2.000 Meilen westwärts fließen.

Durch den natürlichen Verlauf des Flusses wird auch eine Grenze zwischen Shem und Stygien geformt, ebenso zwischen Punt und Keshan. Eine Abzweigung des Flusses bildet eine sehr großes Delta, einige Meilen breit, in welchem die Hafenstadt Khemi und das fruchtbare Umland liegen. Gleich östlich von Khemi verzweigt sich der Fluss in mehrere Nebenkanäle, kleine Fischerflüsse und Lagunen. Hügel und Klippen säumen ab da die nördlichen Ufer des Flusses.

Das Ufer auf der Seite Stygiens ist mehrheitlich in der Hand von Schlangen, während sich im Fluss selbst auch Krokodile und Flusspferde niedergelassen haben. Beim Schwarzen Lotus-Sumpf schwindet der Fluss manchmal in der Tiefe und zerläuft sich in kleine Nebenflüsse, die flach genug sind, so dass man ihn zu Fuß durchschreiten kann. Einheimische spekulieren, dass die tiefsten Ströme des Flusses durch unterirdische Höhlen laufen, da hinter diesem Bereich der Fluss erneut zurück zu einer ausgedehnten Arterie des Handels schwillt, obschon er davor fast zu versickern scheint. Hier werden die stygischen Sümpfe zu bewässerten Ländern, wobei die beträchtlichen Flächen Korn, Zwiebeln, Papyrus und Palmen eine Heimat geben.

Harakht und andere große Städte entlang des Styx dienen als Ausgangspunkt mancher Karawane. Der Styx wird in diesem Bereich mit vielen Inseln punktiert, welche ruinierte oder auch Tempel im vortrefflichen Zustand beherbergen, gelegentlich mit eigenen Flusshäfen. Es hat eine Furt bei Bubastes, nahe dem eher ruhigen Fluss Bakhr, und wird durch Fähren an vielen anderen Punkten gekreuzt. Hinter Luxor wird der Styx ausgedehnter und damit weniger gefährlich. Die shemitische Seite ist trockene Wiese, während die stygische Seitee manchmal Bauland und Treibsand im Wechselspiel sind. Die Südbank ist ein dürres Land, ohne Bauernhöfe oder bewohnte Städte, nur an wenigen Stellen mit zerbröckelnde Ruinen ausgestattet.

Dem Fluss werden Wiesen, Obstgärten, und bebaute Landzonen abgetrotzt, aus dem fruchtbaren Schlamm gebaut. Durch viele enge Schluchten, durch welche der Fluss sich schlängelt, wird in Shem den Städten Platz gelassen. Der Styx verläuft weiter hinter Erkulum und zu der Felsenöffnung des Helu-Flusses. Der Fluss ist an dieser Stelle so breit, dass ein kleiner Abfluss, welcher sich rechtsdrehenderweise in Richtung Süden bewegt, kaum beachtet wird. Dieser Teil reist südwärts, schneidet auf seinem Weg Höhlen tief unter die Berge und erreicht schließlich die Tempelgräber von Qarnak.

Der Styx kreuzt schliesslich Ellobolu, einen schmalen See, von dem es gerüchteweise verbreitet wird, dass er bodenlos zu sein scheint. Danach windet sich der Fluss in einen wilderen, weniger bewohnten Verlauf. Die wenigen Städte und die verstärkten Vorposten säumen sich zwischen dem schwarzen Fluss und den unfruchtbaren Hügeln an. Hinter einer Inselfestung öffnen sich in südlicher Richtung einige Schluchten, an deren steilen Hänge sich Nomaden niedergelassen haben. Von hier aus geht der Styx auf eine bedrohliche Reise, bahnt sich donnernd und reißend seinen Weg durch enge und steile Schluchten, nur nach Wasserfällen kurz gebremst. Westlich dieser Wasserfälle liegen natürlich erhitzte Seen, Hotsprings genannt, von welchen das stygische Volk behauptet sie seien die Quelle für des Styxs wundersames Wasser, in Wirklichkeit jedoch fliessen diese Seen wie als Tribut an den Styx in den Fluss ab. Nach den Fällen überquert sein Flusslauf eine gestrüppige Hochebene, mit ausgetrockneten Hügel in Richtung Osten.

Hier gibt es keine grossen Städte mehr, nur auf Ziegel gebaute Flußuferstädte und gelegentlich ruinierte Steintempel, zerrissene Gräber des Schlangenvolkes. Im Vergleich zum oberen Teil des Flusses im westlichen Teil Stygiens, verändert sich nun der Fluss. Kleine Flussbänke enstehen, mit undurchdringlichem Holz und wilden Dickichten. Der Kurs des Styx schlängelt sich in einen ausgedehnten, schlingenkurvenartigen Verlauf weiter. Weit im Süden, an der Grenze Keshans, liegt die grosse Schlucht des Flusses Styx. Diese Ausdehnung des Flusses ist total unwegsam, voll von Wasserfällen, zahlreichen Strudeln und Stromschnellen. Zwei Tagesreisen später wird aus dem Strom ein grosser dunkler Sumpf, bei dem es buchstäblich eine Woche oder mehr dauert ihn zu durchqueren. Schließlich gibt der krankheitgerittene Sumpf nach, um schliesslich den Fluss in einen dichten Wald zu führen. Der Styx wird an dieser Stelle ein schwarzer Kanal, der durch die Vorhänge der undurchdringlichen Vegetation ein absonderliches Bild abgibt. Der tropische Dschungel ist gefüllt Vögeln und Affen, wilden Pflanzen und mehr. Endlich findet der Fluss schliesslich aus diesem Dickicht einen Weg hinaus, über einen grossen Wasserfall, der sich in mehreren Wasserfällen unterteilt, fällt er tief über Steilwandklippen in sein Becken.

Nach diesem Wasserfall fließt der Styx schnell und gesäubert weiter über eine Hochebene, welche gefüllt ist mit wilden Tieren. Mitten in diesem luftigen Bassin, nach all der stickigkeit des Dschungels, verzweigt sich der Fluss abermals in mehrere Gabeln. Eine fliesst westwärts, die anderen genau nach Süden. Der westliche Flussverlauf wurde bisher nicht genauer erforscht, er führt nach einigen hundert Schritte zu einer Stadt, welche durch Wilde bewohnt wird. Diese nicht identifizierte Stadt hat starke Ziegelsteinwände und hohe Aufbauten.

Die Einwohner Punts benennen die südliche Gabelung von Styx Waputan. Über mehrere hundert Schritte fließt der Styx durch spärlich bewohnten Wiesen und die Wälder, dornige Dickichte und Schilfseen der Ländereien Punt. Die Gabelung selbst endet schlussendlich an einer beträchtlichen Landzunge der schneebedeckten Vulkanen der Berge von Jukala.

Dieser Artikel ist ein Stub. Du kannst Asgard helfen, indem du ihn erweiterst.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki