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Stygien

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Karte von Stygien

Stygien, weit im Süden des hyborischen Kontinents gelegen, wird im Westen vom "Westlichen Meer" eingefasst und erstreckt sich dann im Norden und Osten entlang des mächtigen Stromes Styx. Im Süden Stygiens liegen die Königreiche Kush, Darfar und Keshan.

Das Zentrum der Macht und Sitz des Königs ist die Hauptstadt "Luxur", leicht südlich des Styx im Inland gelegen. Man vermutet, dass es zu Zeiten feuchteren Klimas möglich gewesen sein soll, den Fluss Bakhr bis hoch nach Luxur mit dem Schiff zu befahren. In der heutigen Zeit, zur Zeit Conans, ist dies jedoch nicht mehr möglich. Das größte religiöse Zentrum und zugleich auch der größte Hafen Stygiens ist Khemi, im Westen an der Mündung des Styx gelegen. Sukhmet und Kheshatta sind noch als Karawanenstädte für die Karawanen und Händler der schwarzen Nationen erwähnenswert.


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Wüste und Steppe machen den größten Teil der stygischen Landmasse aus

Die Landschaft Stygiens besteht größtenteils aus Wüste. Im Süden geht ein wenig Grasland schnell in die verwunschenen Spuksümpfe und die Rotlotusmarschen über. Nahe der Grenzen zu Darfar und Keshan beginnt der stygische Dschungel. Die wenigen kultivierbaren Flächen liegen wohl entlang des Styx.

Nur im Norden Stygiens finden sich einige trockene Wälder, die ohne die Hilfe eines Gewässers die langen Trockenperioden überdauern.

Das Stygische Reich, auch bekannt unter dem Namen "Die Schlange des Südens", ist offiziell eine Monarchie, praktisch aber eine dekadente Theokratie ( = Reich, in dem die Priesterschaft regiert, auch Priesterherrschaft genannt). Das Königshaus unter König Ctesphon, so sagt man, folgt fast ausnahmslos dem Rat der Priesterschaft des Set, welche somit die mächtigste Fraktion des Königreiches darstellt.
Die dritte einflussreiche Fraktion in Stygien ist der Schwarze Ring, ein Bund von mächtigen Magiern mit Sitz in Kheshatta.

Die fanatische Glaube an Set und der besessene und unergründliche Wissensdurst nach allen Dingen des Todes und der Unsterblichkeit sind charakteristisch für das Land und die Leute dort. Für die hyborischen Völker verkörpert Stygien eine unheimliche Bedrohung, ein dunkles Land mit namenlosen Schrecken, dessen Kult des Gottes Set mit Furcht bedacht wird.

Stygien tauchte in seiner heutigen Form erst auf der Landkarte auf, als die Vorfahren der heutigen Stygier westwärts zogen und das Land der Schlangenmenschen mitsamt der schwarzen Pyramide und den darunter verborgenen Gräbern eroberten.


Die Stygier der heutigen Zeit sind mysteriöse Leute, deren Gesellschaft in ein striktes Klassensystem unterteilt ist. Dieses baut sehr stark auf körperlichen Unterschieden auf. So sind das Königshaus und die meisten alten adligen Geschlechter von recht großer Statur mit schwarzem Haar und heller Haut. Man sagt in ihren Adern fließe das Blut noch rein, welches sich von einer Rasse stammt, die sich vor Ankunft der Hyborier in Stygien einfand und mit den Acheroniern vermischte.
Unter dieser Klasse befinden sich die Aristokraten und die obere Mittelklasse, mit leicht dunklerem Hauttyp, typischen Hakennasen bei der männlichen Bevölkerung und einem hochmütigen Gesichtsausdruck. Die niedrigste Klasse, Sklaven und Leibeigene, sind meist gemischt aussehende Leute Kushitischer, Shemitischer oder hyborianischer Herkunft.

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Khemi

Stygier selbst verlassen ihr Land so gut wie nie und noch seltener wird man einen Fremden innerhalb Stygiens oder in einer stygischen Stadt antreffen. Jeder Fremde, der eine stygische Stadt betritt oder in Stygien umherzieht, ist des Todes, so heißt es. Entweder wird er einfach nur dahingemeuchelt oder Opfer eines zeremoniellen Todes. Denn die Stygier kennen keine Gnade und sind nicht bekannt dafür, gefangenen Eindringlingen das Leben zu schenken. Die einzige Ausnahme dieser Regel betrifft die Hafen- und Handelsstadt Khemi. Hier ist es Händlern teilweise erlaubt, die Stadt tagsüber zu betreten. Des Nachts müssen sie aber in bestimmte Viertel der Stadt (Akhet, Tortoise) oder auf ihre Schiffe zurückkehren.

In anderen Ländern mögen diese Sitten der Diskriminierung als Arroganz verabscheut oder als wirtschaftlicher Nachteil empfunden werden, doch hier in Stygien ist die Minderwertigkeit der Fremden eine Selbstverständlichkeit und man verzichtet gerne auf manchen Handel mit Nicht-Stygiern. Vor allem die stygische Oberschicht, welche die harten Regeln für den Handel mit Fremden festlegt, ist nunmal nicht auf den Reichtum aus anderen Ländern angewiesen.

Die Stygische Wirtschaft baut auf der Fischerei, der nomadischen Viehzucht und ein wenig Ackerbau auf. Doch ein Großteil der wichtigsten Industriezweige beschäftigt sich mit der Herstellung von Zauberamuletten und Talismanen, sowie Rauschmitteln und Reagenzien, sei es zu medizinischen oder magischen Zwecken. Aber auch Seide und Stahl sind Teil der stygischen Wirtschaft und werden hier gehandelt. Die Stygier selbst sind im Umgang mit Eisen nicht sehr geschickt, doch sind sie wahre Meister, wenn es um die Bearbeitung von Bronze oder Elfenbein geht.

Die Schätze Stygiens, welche in sandumwitterten Wüstengräbern liegen und macn Abenteurer in daas Reich der Schlange locken, stammen aus uralten Zeiten und erzählen von Tagen, in denen Stygien noch mächtiger und strahlender war, als es die heutigen düsteren Ruinen vermuten lassen. Dieses Land erzählt viele Geschichten, manche längst in Vergessenheit geraten. Doch ist es immer noch wohl bekannt, dass die Armeen Stygiens gut organisiert sind. Vor vielen Generationen, in vielen Schlachten, waren ihre bronzenen und kupfernen Streitwagen weit über das Land hinaus gefürchtet. Diese fegten über das Schlachtfeld und ließen grausame Wunden zurück, an den Stellen, wo sich eine feindliche Armee ihnen gegenüberstellte. Doch heute beherrscht Magie die Geschicke Stygiens.

Für Fremde mag Stygien ein Land voller Furcht und Angst sein, dessen Religion und Brauchtum ihnen unverständlich erscheint. Die Toten werden in komplizierten und langwierigen Zeremonien mumifiziert.
Die Gräber, in welche sie gebettet werden sind nicht wie die anderer Nationen mit Gold und Reichtümern bestückt. Nein, die Gräber werden mit magischen Sprüchen zum Schutz der Toten belegt. Den Toten selbst legt man Spruchrollen und Tränke bei, die sie brauchen werden, wann immer auch ihre Ruhe gestört wird.

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