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Strabonus war seines Zeichens König von Koth, in der gleichen Zeitperiode wie es bei Conan der Fall war. Verfeindet war er mit König Amalrus vom Ophir, welcher aber wiederum mit Conan verbündet gewesen ist. In dieser Konstellation kam es eines schicksalhaften Tages zu einem Hinterhalt gegen die Truppen, welche Conan von der südöstlichen Grenze von Aquilonia in die Grasländer Ophirs führte. Während Conan versuchte sich seinem Bündnispartner im Kampf gegen Strabonus anzuschließen, kam er in einen Hinterhalt des gegnerischen Königs. Mit seinem fünftausend Begleitern hoch zu Ross sah er sich der auswegslosen Situation im Kampf gegen dreißigtausend Gegner, Bogenschützen, Magier und Ritter, ausgesetzt. Der Begriff "Schlacht" hätte selten passender sein können für das, was während dieses Hinterhaltes geschah. Von Pfeilen durchbohrt und aus dem Sattel geschossen, von Pikenieren am Boden aufgebohrt und von den Schwertern der gegnerischen Rittern geköpft, war der Kampf aussichtslos und unfair zu Nachteilen König Conans.

Nur Conan konnte sich letzten Endes auf den Beinen halten, während all seine Begleiter dahingeschlachtet wurden. Und jeder Angreifer fiel ebenso schnell wie er den Versuch bereute den König der Barbaren töten zu wollen, denn Conan fühlte das Blut seiner Vorfahren und seine Abstammung in seinem Körper pochen. Mit dieser Situation konfrontiert wollte Strabonus den Befehl geben, dass die Bogenschützen aus der Distanz dem Töten ein Ende bereiten sollen. Doch Tsotha, ein Magier im Dienste Strabonus, wollte Conan lebend und konnte Strabonus überzeugen der Magie den Vortritt zu lassen. In der Folge näherte sich Tsotha König Conan und offerierte ihm das Leben, was dieser mit einer Todesdrohung gegen den Magier beantwortete. Schneller jedoch als Conan reagieren konnte hatte Tsotha ihn, dank seiner geistigen Kraft, bezwungen und seine Arme gelähmt, so dass Conan gefangen genommen wurde.

Er wurde in einem Käfig gesperrt und nach der Grenze von Ophirean, in Richtung Khorshemish abtransportiert, der Geist gefangen von der Magie und der Körper kraftlos. Doch der Transport half ihm wieder klaren Kopf zu bekommen, wodurch er auch endlich den ganzen Zusammenhang erkennen konnte. Er war verraten worden, von seinem einstigen Verbündeten! Denn der Hilferuf Amalrus vom Ophir war eine Falle gewesen. Sein ehemaliger Bündnispartner hatte auf die Anwesenheit Conans bestanden, weiter hatte er nur um Tausend Kavalleristen angefragt, während Conan mit Fünftausend gekommen war. Die Falle war so offensichtlich im Nachinein, dass Conan vor Wut kaum an sich halten konnte, nur im Zaum gehalten von der Magie Tsothas.

Als der Zug schließlich in Khorshemish, auch genannt die Königin des Südens, ankam, wurde Conan in die Scharlachrote Zidatelle, oberhalb der Stadt, gebracht. Dort sah er sich Tsotha gegenüber, während Strabonus und Amalrus es sich in feinsten Gewändern in den Kissen bequem gemacht hatten. Trotz dessen, dass er aus mehreren Wunden blutete und mit Blut besudelt war, nur in Leinen bekleidet, doch von einer unbändigen Wut auf den Beinen gehalten, war offensichtlich wer in diesem Raum der wahre König war. Nur Tsotha wagte es mit Conan zu sprechen und forderte diesen auf, sein Reich an die beiden anderen abzugeben, so er mit dem Leben davonkommen wollte. Als dieser ablehnte kam es zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen Tsotha und Amalrus, welcher Conan töten wollte, was aber Tsotha dank Magie verhindern konnte. Der Krieger wurde schließlich in das Verließ geworfen, wo er psychisch gefoltert wurde, während seine Feinde sich auf dem Weg zu seinem nun führungslosen Königreich aufmachten.

Die Befreiung gelang ihm mit Hilfe eines allzu gierigen Sklaven, welcher seine Gier mit dem Leben bezahlte als er Conan anzugreifen versuchte. Nach einer äußerst abenteuerlichen Flucht durch das unterirdischen Labyrinth von Khorshemish, auch die Hallen der Hölle genannt, erreichte Conan schließlich einen weiteren Raum, in welchem er auf Pelias, den Erzfeind von Tsotha, traf. Pelias war seit zehn Jahren als verschollen geglaubt, gefangen gehalten von Tsotha und seiner Macht vorerst beraubt. Gemeinsam unternahmen sie die weitere Flucht, welche ebenso unglaublich war wie die Gegner, denen sie sich stellen mussten. Schließlich erreichten sie die Unterkunft von Tsotha, in welcher Pelias Conan einen Kristall zeigte. In seinem Inneren konnte Conan die Belagerung von Shamar durch Strabonus und Amalrus Truppen sehen, zur Untätigkeit verdammt aufgrund der großen Distanz zwischen sich und den anderen beiden Königen. Die Verteidigung der Stadt war nur schwach, die Nachricht vom angeblichen Tod Conans durch die Hand von Tsotha hatte bereits die Runde gemacht. Conan wollte bereits aufgeben und haderte mit seinem Schicksal, doch Pelias machte ihn mit einem Wesen vertaut, welches die mehrere Tagesreise entfernte Stadt Shamar innerhalb nützlicher Frist erreichen könnte: ein Wesen, ähnlich einer Fledermaus, doch viel größer in Gestalt und Kraft. Bevor Conan zu dem Flug aufbrach, welchen er nie vergessen würde, wurde ein Bündnis zwischen dem Krieger und dem Magier geschmiedet, dass man sich vor den Toren Shamars wiedertreffen würde.

Nach einem Zwischenfall in Tamar mit Prinz Arpello, welcher die Gunst der Stunde (den angeblichen Tod Conans) ausnützen wollte und sich selbst zum König ernannte, erreichte Conan im Verborgenen die Stadt Shamar. Gerade rechtzeitig, denn die Truppen von Strabonus und Amalrus bereiteten den finalen Angriff vor, von der Anwesenheit Conans nicht wissend. Sie hofften auf eine schwache Verteidigung, sahen sich aber plötzlich Conan selbst, begleitet von seinen Anhängern, gegenüber. Die neunzehnhundert Krieger machten kurzen Prozess mit den zahlenmässig weit überlegenen gegnerischen Truppen, von der Wut Conans zusätzlich angestachelt. Amalrus fiel während dieses Angriffes dem Zweihandschwert von Prospero zum Opfer. Strabonus musste ihm bald folgen, dem anschließenden Zweikampf mit Conan war er nicht gewachsen gewesen. Durch diese Siege weiter angespornt stellte sich der Krieger auch Tsotha, welchen er stellen konnte. Während des folgenden Kampfes wurde Tsotha kurzzeitig durch einen explodierenden Magieball abgelenkt, worauf Conan der finale Angriff gelang. Über dem toten Körper Tsothas konnte man einen Adler seine Bahn ziehen sehen, welcher mit einem Schrei, ähnlich dem Lachen Pelias, das Schlachtfeld schließlich verließ.

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