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Die Piktische Wildnis, oder Piktenland, ist der letzte Rest des einstigen gewaltigen unzivilisierten Reiches, welches vor der hyborischen Invasion bestand. Damals erstreckte es sich vom westlichen Ozean bis an die Grenzen Acherons, heute aber ist von diesem Gebiet nur ein vergleichweise kleiner Landstreifen übrig, vielleicht ein Zehntel mal so groß.

Das Piktenland wird im Norden begrenzt durch die eiglopianischen Berge, im Osten durch den Schwarzen Fluss, im Westen durch den Ozean und im Süden durch Zingara.

Die piktische Wildnis ist größtenteils Urwald, voller urspünglicher Pflanzen und Bestien, die in anderen Teilen Hyborias längst als ausgestorben gelten. Hyborische Späher wissen unter anderem von Säbelzahntigern, Riesenschlangen und -affen sowie Stegosauriern zu berichten, ebenso wie natürlich gewöhnlichen Wölfen, Bären und Elchen. Nahezu jede Landkreatur, die einmal gelebt haben soll, mag irgendwo in der piktischen Wildnis überlebt haben.

Zusätzlich zu dieser Vielzahl "gewöhnlicher" Tiere leben auch viele Abkömmlinge Jhebbal Sags in diesen Wäldern. Solche Tiere sind gewöhnlich etwas größter und deutlich intelligenter als normale Tiere und werden oft von den Piktenschamanen kontrolliert.

Die Pikten sind ein primitives Volk, kleingewachsen und stämmig, mit breiten Schultern, tiefen Brustkörben, schwarzen Augen und Haaren. Ihre Kultur ist kriegerisch und bedient sich oft geplünderter Waffen und Rüstungen, die sie selbst nicht herstellen können.

Die piktischen Stämme sind recht unabhängig voneinander und benennen sich in der Regel nach einem "Totemtier". Als solche gibt es Stämme wie den des Adlers, des Falken, der Schildkröte, des Bären, des Wolfes, des Panthers, der Wildkatze und des Raben.

Ein Stamm wird von einem Häuptling geführt, der normalerweise der beste Krieger ist, und welcher sich von den Schamanen de Stammes Rat geben lässt. Das Leben als Pikte endet in der Regel, wenn man zu schwach ist sich zu verteidigen, weshalb selten ein Ältester Häuptling ist.

Pikten sind talentierte Jäger und Fährtenleser. Sie haben keine Landwirtschaft oder Tierhaltung. Ihre Nahrung wird ihnen allein durch die Jagd zuteil. Man sagt die Pikten seien in ihren Heimatwäldern nahezu unsichtbar, so sagt man. Deshalb gibt es beispielsweise um die aquilonischen Festungen, welche die Grenzen gegen die Pikten halten, weite gerodete Flächen, auf denen den Turmwachen nichts verborgen bleibt.

Pikten haben keine Kenntnis der hyborischen Kavallerie. Pferde taugen ihnen allemals als Nahrung. Pikten haben darüber hinaus auch keinerlei Verständnis von Ehre. Für sie ist nichts Falsches daran, sich an den Feind zu schleichen und ihm die Kehle aufzuschlitzen, wenn man anders nicht siegen kann. Bekannt ist ihnen aber die Taktik der Einschüchterung, denn sie machen viel Gebrauch von Kampfschreien und Trommeln, um ihre Gegner einzuschüchtern.

Die typischen piktischen Waffen sind der Borgen und der Speer, die Kriegskeule und der Wurfspeer. Sie tragen kaum Rüstung aber verwenden gerne Beutewaffen aus Stahl.

Nicht alle piktischen Beziehungen sind kriegerisch. Die Zingaraner segeln gelegentlich nordwärts, um Felle und Goldstaub von den pikten zu erhandeln. Ein unvorsichtiger Kapitän kann aber schnell als Opfer auf einem piktischen Altar landen.

Die Pikten verehren die Tiergötter des Pantheons von Jhebbal Sag.

Sie sammeln gerne Köpfe als Trophäen und hängen diese in ihre Hütten oder binden sie an ihre Dorfaltäre. Die Pikten glauben, dass wenn sie den Kopf ihres Feindes besitzen, die Seele dieses Feindes ihnen nach dem Tod dienen muss.

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