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Pashkefar

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AllgemeinesBearbeiten

Name Pashkefar
Pashkefar.png

Pashkefar

Alter augenscheinlich 19 Jahre, tatsächlich ist ihr Alter zeitlos

Haarfarbe blond

Augenfarbe katzengelb, fast weiß

Größe max. 1,60m

Rasse unbekannt mit stygischem Einschlag

Wesen Lich-ähnliches Wesen

Glaube Pashkefar glaubt an nichts außer an sich selbst und die finsteren Mächte

CharakterBearbeiten

Pashkefar erweist sich meist als entweder wortkarg oder herablassend. Ihr einziges Interesse gilt dem Kontakt mit Blut oder das einsammeln neuer untoter Diener. Gerne schließt sie sich daher Kämpfen an, wenn sie sich dadurch Eigennutzen verspricht. Pashkefar ernsthaft für sich zu gewinnen erweist sich als schwer. Meistens geht ein Kontakt über eine Kampfgemeinschaft oder oberflächliches Geplänkel nicht hinaus.

Morbide wendet sie sich öfter einmal einem ihrer untoten Begleiter zu, um das nasse Schmatzen oder die weiche verwundbare Beschaffenheit dieser Körper durch ein Streicheln oder Tätscheln zu erkunden.

Pashkefar meidet tagsüber die Sonne und hält sich mit Vorliebe im Schatten auf. Sie liebt Nacht, Nebel, Schatten und das Zwielicht. Ihre Nähe bringt andere oft zum Frösteln, denn wenn sie sich unbehaglich oder ärgerlich fühlt strahlt ihr Körper im Gegensatz zu dem anderen Menschen nicht Hitze sondern Kälte aus. Sie ist ein echter Nachtmahr, denn es bereitet ihr durchaus Vergnügen andere nervös zu machen oder ihnen Furcht einzuflößen.

Prinzipiell ist sie stolz darauf nicht zu der in massen herumlaufenden Gattung Mensch zu gehören. Menschen interessieren sie nämlich, wenn überhaupt nur in der Hinsicht eines Spielballs oder eines potentiellen Gefährten. Umso mehr ärgert sie sich darüber, dass sie zuweilen die ein oder andere menschliche Eigenschaft an sich entdeckt, die sie vor anderen jedoch niemals freiwillig zugeben würde.

HerkunftBearbeiten

Niemand weiß so genau woher Pashkefar eigentlich kommt. Der stygische Einschlag in ihren Genen ist dabei nicht sehr hilfreich. Auf gezielte Fragen hin, wird sie immer nur damit Antworten, wohin sie gehören oder nicht gehören sollte. Ihr Unwillen, ihre wahre Herkunft preis zu geben, rührt nicht zu guter Letzt daher, dass sie es bis vor Kurzem selbst nicht mehr genau wusste. Ihr tatsächliches Alter und die dadurch verstreichende Zeit setzen gelegentlich ihrem Gedächtnis an ihre Herkunft zu. Nur Schemenhaft nimmt diese Erinnerung wieder Gestalt an, je mehr sie sich damit konfrontiert fühlt.

ZieleBearbeiten

Pashkefar ist immer auf der Suche ihr Gefolgt an willenlos Ergebenen zu erweitern. Gerne betrachtet sie dabei die Objekte ihrer Begierde schon zu Lebzeiten und heimst sie dann im Tode entgültig ein. Gelegentlich bindet sie ihre Begleiter schon zu Lebzeiten an sich. Der Grund hierfür ist, dass ihr bloßer Gehorsam auf Dauer zu langweilig wird und sie immer wieder auf den Ungehorsam ihrer lebenden Begleiter zurückgreift, um ihrem Können in Sachen Kälte und Blut Ausdruck zu verleihen.

Entdeckung der MenschlichkeitBearbeiten

Wie so oft beobachtete Pashkefar die umher huschenden Menschen Khemis. Darunter einer, den sie als wie geschaffen empfand, um ihn aus reinem Vergnügen zu einem ihrer Spielbälle zu machen. Letztlich gelang es ihr diesen zur Unterschrift auf einem Vertrag zu verführen, der so unklar formuliert war, dass sie letztlich alles, was sie wollte, als seine vertragliche Pflicht hätte einfordern können.

Doch als der Mensch erkannte auf welchen Handel er sich eingelassen hatte, begann er sich zu fragen, ob Pashkefar ihn nicht früh oder später zu einem Dasein als einen ihrer untoten Begleiter verdammen würde. Mit der Klinge auf ihrer Brust verfluchte er sie, drohte ihr mit dem Tod und dem ganzen Ausmaß seiner Wut. Trotz des Eindrucks den sein Aufbegehren in ihr hervor rief, belächelte Pashkefar ihn, denn sie wusste dass sie weit mehr Macht hatte als ihm lieb war und als andere aufgrund ihres Aussehens vermuteten.

Umsomehr er sie hasste suchte sie seine Gegenwart, seine Gesellschaft und letztlich seine Zuwendung. Denn sie genoß sein menschliches Dasein - seine Hingabe in Hass und Liebe - in Abwechslung zu ihren sonst so morbiden Vorlieben. Zwischen dem Gemisch aus Gewalt, Herablassung und Spiel entwickelten sich, zu Pashkefars Verblüffen, auch immer häufiger Szenen der Zuneigung und Pashkefar verwünschte sich selbst - wollte sie ihre Zuneigung zu einem dieser Menschen weder sich noch anderen eingestehen.

Ihre Zuneigung nur zögerlich eingestehend schenkte sie ihm zunächst nur unwillig ihre ehrliche Zuwendung. Als sie sein Leben von anderen vermeintlich bedroht sah, musste sie sich jedoch eingestehen, dass er schon lange nicht mehr das einfache Spielzeug war, dass sie für sich geplant hatte. Sie musste ihm schwören ihn, sollte er sterben, ihn nicht als einen ihrer Untoten zu sich zu holen - ganz gleich ob sie ihn in seinem menschliche Aussehen und Denken erhalten konnte. Letztlich erleichterte es sie ihn doch noch in Sicherheit zu wissen. Ihren Ruf missachtend, lässt sie sich seit dem gelegentlich dazu hinreisen auch öffentlich ihre Zuneigung nicht zu verbergen.

Dies erkennend nimmt sie ihn zwar an, schwor sich jedoch, dass er ihr einziger Fauxpas in Sachen all zu menschliche Eigenarten sein sollte!


Epilog

Immer öfter gab es Phasen, in denen sich Pashkefars Zottel lange Zeit nicht sehen lies. In seiner eigenen verzweifelten Suche nach Aufgaben, Herausforderung und Selbsterkennung, lies er sie immer öfter alleine, verursachte ihr Leid und machte ihr ihre Ewigkeit erstmalig bewusst. Die wenigen Treffen, die sie fortan teilten wurden immer intensiver aber auch seltener. Bis er entgültig verschollen schien. Pashkefar nahm bewusste mjehr und mehr abstand zu ihrer seltenen aber vorkommenden liebevollen Seite. In der Sicherheit sich zu sehr in ihre wenigen menschlichen Eigenschaften vertieft zu haben, wandt sie sich dem zu, was sie ihr ursprüngliches Wesen nennt und setzte ihre Spielballsuche fort...

Die Wiederentdeckung der MenschlichkeitBearbeiten

Sich endlich wieder ihres Wesens und ihrer Stärken bewusst, begann Pashkefar ihr Machtgefilde wieder aufzubauen. Sie schuf sich neue lebende und untote Diener. Um ihr Fortschreiten komplett zu machen, besann sie sich ihres alten Vorhabens. Lange hatte sie vergessen Ezzio zu einem der Ihren zu machen, wie sie es ihm immer angedroht hatte. Hatte sie ihm doch schon so lange auf den Fersen gelauert, wurde es nun Zeit sich seiner wieder anzunehmen und sich ihrer selbst zu besinnen. Zielstrebig band sie ihn an sich.

Es dauerte nicht lange, bis er einer ihrer Bevorzugtesten war. Nicht nur seine Aufmüpfigkeit, nein auch seine unterschwellige Loyalität und sein körperliches und geistiges Aushaltevermögen reizten Pashkefar. Gerne bediente sie sich auch der kleinsten seiner Fauxpas, um ihre Machtspielchen aus Kälte und Schmerz mit ihm zu spielen. Und schon bald war er auch bei anderen, die Pashkefar kannten und hassten oder schätzten, als der ihre bekannt. Als Ezzio eines Tages jedoch, in einer Anwandlung von Starrsinn und der Meinung genug zu haben, von ihr Abstand nahm und sie verließ, musste sie sich eingestehen, dass ihre menschliche Seite sie abermals übermannt hatte. Sie konnte ihn, wider allen Vorhabens, dafür weder töten, noch Leid antun. Noch dazu wollte sie ihn einfach nicht mehr missen.

Auch Ezzio schien, wider aller seiner eigenen Erwartungen, nicht ohne sie sein zu können und kehrte gleichermaßen willig, wie verwirrt zu ihr zurück. Fortan erklärte sie ihrer geschätzten Feindin Nedima, dass sie ihn zu größerem ersehen habe und dass er an ihrer Seite stehen solle und sie verwünschte alle, die auch nur einen Finger an Ezzio legen würden. Mit zunehmender Innigkeit ihrer Beziehung erfuhr Ezzio jedoch immer mehr, dass er nicht bedingungslos damit zurecht kam, dass Pashkefar kein Mensch war. Seine zunehmende Kühle ihr gegenüber und die Tatsache, dass er andere nicht anstandslos von sich wieß, versetzten Pashkefar gleichermaßen in Trauer, wie in Rage. Sie duldete es nicht mehr nur ein "Vielleicht" für ihn zu sein, wenn sie schon alle ihre Grundsätze verriet und ließ ihn mit den Worten "ganz oder gar nicht"gehen. Kein Tag war vergangen als Ezzio sich wieder bei ihr meldete und eingestand, dass er keine andere wolle als sie, ganz gleich wer sich ihm anbiete. Pashkefar, die inständig darauf gehofft hatte, nahm in überglücklich zurück.

Auf immer und schlimmer an meiner SeiteBearbeiten

Nicht nur Pashkefar`s sondern auch Ezzio`s Zuneigung wuchs stetig. Behagliche Tage gingen ins Land, in denen Pashkefar und Ezzio viel Zeit miteinander verbrachten. Doch bei allem Kampf, Tod und Pashkefars Vorliebe für Schlachtfelder und Folter, blieb es nicht aus, dass Ezzio sich seiner Sterblichkeit all zu bewusst wurde. "Ich werde nicht jünger, einst werde ich alt sein. Was willst du dann mit mir? Schon so könnte jeder Tag mein letzter Sein." Hin und hergerissen zwischen den Vorteilen der Ewigkeit und den Nachteilen des SoSeins, begannen wiederum Wochen der Planung und des Haderns. Und stetig Stellte sich die Frage, nach dem "Wann". Mehrfach standen beide vor dem Einen Moment und jedesmal verfiel Ezzio in Zweifel, trotz dass beide sich Pashkefar`s Können sicher waren. Denn auch das Wissen, dass er für sie und die Ewigkeit sterben würde, verbarg nicht, dass dieser Schritt doch auch den Weg durch den Tod bedeutete. "Ich wünschte mir, du würdest es einfach tun, damit wir nicht mehr zurückschrecken." Und Pashkefar tat es. Sie rammte Ezzio ihren Dolch bis an den Schaft ins Herz, ehe er mit einem Lächeln der Erleichterung starb. Mit dem selben Dolch Trieb sie sich einen Knochentiefen Schnitt ins Handgelenk und zog ihn über ihre Brust bis zum nächsten Handgelenk durch. Blutverschmiert drängte Pashkefar ihre Hände in die Wunde Ezzio`s und ließ all ihr Sein auf ihn übergehen bis ein Teil ihrer Macht ihn erfüllte. Zu neuem Unleben erwacht schlug Ezzio die Augen auf. Sie hatte all ihr Können darauf verwandt, ihn in all seinen Eigenheiten zu erhalten. Vom kleinsten Haar bis zur Stimme blieb er was er war und wie sie ihn liebte. Und doch trat ein nennenswerter Unterschied zu Tage. Ezzio`s Verhalten blieb nicht immer dasselbe. In die selbe Zärtlichkeit mischte sich nun immer mal wieder eine Mischung aus Kaltblütigkeit und herablassender Dominanz. Hatte er Pashkefar nie zu vor ernsthaft verhöhnt, so hielt er ihr nun ihn besessenheitsähnlichen Zuständen ihre Schwächen vor. Er forderte sie bis aufs Blut heraus, wissend, dass sie ihm nichts antun würde. Besonnen und entschuldigend entwand er sich diesen Phasen jedoch stets wieder. Und doch blieb eine gewisse, bisher unbekannte Härte in ihm, wenn er sie lobte und ermutigte härter zu den "Ihren" zu sein, wenn sie nicht nach ihrer Zufriedenheit war. Gemeinsam wollten sie Fortan ihren Willen und ihr Wollen erwirken.

Frühe ErinnerungenBearbeiten

"Was bist du", will er von Pashkefar wissen. Und nicht nur das, er will wissen an was sie sich erinnert.... ihre frühesten Erinnerungen. Doch viel zu lange ist es her. Viel zu lange. Ein Zeitraum ohne Anfang und ohne Ende. Ohne Geburt und ohne Tod, seit undenkbarer Zeit. Wie soll man sich an eine so lange Zeit zurück erinnern?

"Ich weiß es nicht", keift sie ihn wütend an. Grob packt er sie: "Was sind deine ersten Erinnerungen? Streng dich an!" Fast schon unter Pein erinnert sich sich bruchstückhaft:

"Zwielicht.... eine weite leere Fläche", stehen vor ihrem inneren Auge.

"Weiter", verlangt er zu wissen.

"Nebel... bloße rohe Erde", erklärt sie gedankenverloren.

Grob aber mit neugierigem Blick fordert er mehr ihrer Erinnerungen ein.

Es dauert lange ehe sie fortfährt: "Die Erde ist locker, nachgiebig."

Pashkefars Hand berührt im Gedanken, was sich daraus hervor gräbt. Das Gefühl ihrer Finger auf dem bloßen rohen blutigem Fleisch fühlt sich warm und vertraut an. So soll es ihrem Befehl gehorchen....


Part II

Unter ihren Fußspitzen rollen kleine gelöste Steine den Abgrund hinab und fallen mehrere hundert Meter später lautlos zu Boden.

Eine leichte Briese streicht über ihre Haut. "Auf einem Schlachtfeld", platzt es aus ihr heraus.

"Ah, du erinnerst Dich", raunt er ihr schmunzelnd ins Ohr, während er sie haarscharf an den Abgrund drängt.

"Sprich weiter", mahnt er sie.

"Nackt, zwischen all den Toden zusammengekauert, als der letzte Mann schon gefallen und der letzte Feigling geflohen war!"

Die Erinnerung an die erste Minute ihrer Existenz trifft sie schlagartig in schnellvorbeiziehenden Bildern, an die sie sich seit undenkbarer Zeit nicht erinnern konnte.

Das Gefühl der Erde, der Toten die auf dem großen zwielichtigem Feld um sie herum verteilt liegen, das Gefühl der ersten Erweckung auf eben jenem Feld überrollen sie, während sie da am Abgrund steht,

den blonden Zottel im Nacken, die Briese der Nacht auf ihrern bloßen Schultern, Bubshur weit unter ihnen.

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