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Felddertoten

Feld der Toten

Ganz hoch im Norden Cimmeriens, am östlichsten Ende des Conall-Tales, liegt das Feld der Toten, die heilige Grabstätte der cimmerischen Häuptlinge seit vielen Jahrhunderten.

Dort am Fuße des Berges Ben Morgh, dem Sitz Croms, gelegen erstreckt sich das Feld der Toten. Viele behaupten, dass wenn es ein Leben nach dem Tod für die Cimmerier gäbe, es wohl diesem Ort ähneln würde. Das Land ist von Geröll übersät und wird von ständig peitschenden Winden, klammen Nebelschwaden und erbarmungslosen Regengüssen heimgesucht. Nur das dunkle Heidekraut gedeiht in dieser Einöde auf den steinigen Hängen der Grabhügel der alten Häuptlinge. Die klagenden, aus den verworrenen Tälern heraufkommenden Rufe der dortigen Wölfe machen das Land nur noch mehr zu einem trostlosen, unheimlichen Ort, freudlos und ernst, wie die Seele eines jeden Cimmeriers.

Jeder Clan beansprucht einen Teil der Ebene für die Bestattung seiner Toten für sich, sodann der Tag gekommen ist, an dem sie ihre Häuptlinge in Hügeln aus Stein und Erde zur Ruhe betten. Wie es der Brauch will, werden den Häuptlingen allerlei Beigaben für das Leben nach dem Tod gereicht. Soll er doch nicht ohne Rüstung, Waffen, Schätze oder seine errungenen Trophäen das Land der Toten betreten. Trotz der unzähligen Gefahren die das Feld der Toten bereit hält, locken das Versprechen auf Reichtum und sagenumwobene Artefakten von Zeit zu Zeit auch Grabräuber in diese Gegend. Doch sind es wohl kaum die wachsamen Augen der Cimmerier, vor welchem sich diese Räuber hüten sollten. Schlimmer als die Klinge der Lebenden ist die Rache der beraubten Toten, welche sich als Geister erheben um die Grabschänder aufzuspüren und ihnen ihre gerechte Strafe zukommen zu lassen. Schon manch einer erblickte nie wieder das Tageslicht, wagte er sich einmal in die Tiefen der Grabhügel.

Doch zur Zeit fallen große Teile der Vanir-Eroberer über eben diese Grabstätten her und so spielt sich dieses Drama hundertfach ab. Ohne jegliches Mitgefühl für die Bräuche der Cimmerier, geschweige denn Respekt gegenüber den Toten, ziehen sie plündernd durch die Ebene, auf der Suche nach Relikten und Schätzen. Die Toten wurden achtlos beiseite geräumt oder durch die Messer der Vanir entweiht. Doch erneut haben sich die Geister der Toten erhoben um Rache an ihren Peinigern zu üben. Auf der Suche nach jeder lebenden Seele durchstreifen sie das Feld der Toten, sei es ein Krieger der Vanir oder nur ein ahnungsloser Abenteurer.

Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, behaupten einige der ums Überleben kämpfenden, ein schreckliches Jaulen in der Dunkelheit der Nacht vernommen zu haben. Wiederum andere behaupten steif und fest Werwölfe in den nebelverhangenen Tälern des Feldes der Toten gesehen zu haben. Es bleibt nur zu hoffen, das die Vanir nicht einen der uralten Flüche der Grabhügel, die Lykanthrophie, geweckt haben.

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