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Essara

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Allgemeines Bearbeiten

Name: Essara
Essara1.jpg

Stand: Freie (bzw. Priesterin)

Größe:

Haarfarbe: Blond

Alter: Mitte 20

Rasse: Aquilonierin, aufgewachsen auf den Barachan-Inseln (Tortage)

Augenfarbe: Blau

Besondere Merkmale:

Normale Tätigkeiten: Priesterin des Mitra

Glauben: Mitraismus

Befindet sich derzeit in? - Khemi

Aussehen und Ausstrahlung Bearbeiten

Essara scheint keine schwere Arbeit in ihren bisherigen Jahren gemacht zu haben, denn ihre Hände weisen keine Schwielen auf oder wirken, als wäre mit ihnen Feldarbeit oder körperliche Arbeit vollbracht worden. Sie besitzt eine fast verheilte und nur schwer erkennbare Narbe auf der Stirn, ebenso Striemen und Narben auf dem Rücken, die ebenfalls kaum noch sichtbar sind aber von einer langen Heilungszeit nach schweren Verletzungen zeugen. Sie achtet auch auf ihre Reinlichkeit und ist stets so gut gepflegt, wie es die Umstände erlauben, selbst auf Reisen. Ihre blonden Haare sind zu einem strengen Knoten gebunden. Sie trägt in der Regel eine blaue Robe, eine Halskette mit dem Symbol Mitras und einen Stab. In gefährlicheren Gebieten ist sie trotz des religiösen Tabus meist in Lederrüstung unterwegs.

Hintergrund Bearbeiten

Essara wurde in Tortage auf den Barachan-Inseln geboren. Ihre Eltern leben noch immer dort und gehören zur ärmeren Mittelschicht. Sie lernte von einem Mitra-Priester dort Lesen und Schreiben und verdiente so das eine oder andere Geldstück am Hafen oder auf dem Markt, da die meisten Einwohner und Durchreisenden ihre Dienste benötigten. Sie konnte so eine Beschäftigung als Prostituierte oder Bettlerin umgehen, was das Schicksal der meisten weiblichen Einwohner von Tortage war. Durch den Priester erfuhr sie viel über den Glauben an verschiedene Götter, allen voran Mitra, den sie selbst verehrt und anbetet. Religion war auf den Straßen der dreckigen Piratenstadt nur ein Wort, und die meisten Leute hatten existenziellere Sorgen, als den Glauben an irgendeinen Gott, dennoch ließ Essara sich von dem Priester Ninus in die ersten fünf der sieben Mysterien Mitras einführen - was ungewöhnlich war, denn außer in Argossea dürfen Frauen keine der Mysterien Mitras kennenlernen, und auch dort nur die ersten beiden.


Sie schiffte sich, als sie genug Geld hatte, bei einem windigen Betrüger ein, der sie nach Tarantia bringen sollte. Sie wollte dort dem Tempel von Tarantia eine Botschaft von Ninus überbringen, der über den Sieg der roten Bruderschaft über die rote Hand sowie die piktischen Aktivitäten berichtete. Leider legte das Schiff einen Zwischenaufenthalt in der stygischen Hafenstadt Khemi ein. Sie ging kurz an Land, um sich die exotische Stadt anzusehen, währenddessen legte der Kapitän, der unklugerweise bereits im Voraus für die Fahrt bezahlt worden war, einfach ab, als sie sich verlaufen hatte und zur verabredeten Stunde noch nicht an Bord war. Sie konnte das Segel noch am Horizont sehen, als ihre Habe nach Tarantia segelte...


Sie gelangte schließlich mit viel Mühe doch noch an eine Passage in die Aquilonische Hauptstadt, und wurde dort bei Hohepriester Zyras von Tarantia vorstellig. Dieser jagte sie sofort mit Schimpf und Schande aus dem Tempel, da in Aquilonien (wie in den meisten Ländern Hyborias) Frauen kein Recht hatten, die inneren Mysterien zu lernen, geschweige denn, sich als Priesterinnen zu bezeichnen. Sie verbrachte eine Nacht im Gefängnis, bis Zyras sie freiließ und ihr gestattete, sich weiterhin, Priesterin zu nennen, da Ninus hohes Ansehen genoß. Jedoch wurde ihr untersagt, weiterführende Tätigkeiten außer dem Heilen von Krankheiten auszuüben. Nach einiger Zeit wurde sie erst nach Tesso abgeschoben, wo sie den greisen Dorfpriester unterstützen sollte. Als sie anfing, in Tesso auch dessen normale priesterlichen Tätigkeiten mit zu übernehmen, schickte man sie nach Norden, nach Cimmerien, um einer Bitte des Ritterordens "Ordo Ulfmani Riddarii" nachzukommen, der um geistlichen Beistand in den kalten Ebenen des Nordens für die Mitragläubigen unter den Rittern gebeten hat.


Nach diesem Eklat verlor sie das Vertrauen in die Kirche Mitras, brach sie ihren derzeitigen Auftrag beim Ordo Ulfmani Riddarii ab und schloß sich nach der Aberkennung ihres Amtes als Priesterin dem sogenannten "Nachtwind" an, nachdem sie eine ehemalige Priesterin aus Shamar namens Aziza kennengelernt hatte, die ebenso von den Priestern als Frau nicht akzeptiert wurde.


Nach vier Monaten des Exils in Stygien wurde sie als geläutert zurückbeordert. Ihr wurde zugestanden, sich wieder Priesterin nennen zu dürfen, jedoch in Aquilonien nicht deren Insignien zu tragen, die blaue Robe sowie den Stab. Darüber hinaus wurde ihr untersagt, auf aquilonischem Boden Dämonen auszutreiben. Verletzte und Kranke darf sie jedoch weiterhin behandeln. Bis auf weiteres wurde entschieden, sie nicht weiter in den Mysterien einzuführen.

Um ihre Kenntnisse in der Heilkunst zu vertiefen, meldete sie sich als Capsaria, als Wundärztin, bei der aquilonischen Armee, zum Teil auch um den argwöhnischen Blicken der Priester zu entgehen, die ihr Tun genau beobachteten. Wenige Tage nach der Ankunft im Feldlager am Donnerfluss wurde sie von den Pikten gefangengenommen, als sie am Flussufer Wasserproben nahm, um die schädliche Wirkung des Wassers auf den Geisteszustand von Menschen und Tieren zu untersuchen. Sie wurde mehrere Wochen festgehalten, gefoltert und verhört. Ein Aquilonischer Jäger und ein cimmerischer Abenteurer fanden sie halbverhungert und brachten sie in Sicherheit. Die nächsten Monate verbrachte sie im Mitra-Tempel von Karakatschan.


Nachdem ein neuer Hohepriester dem Tempel in Tarantia vorstand, wurden auch Frauen bis zum fünften Mysterium zugelassen. Somit konnte Essara auch als Priesterin nach Tarantia zurückkehren, wo sie die Formalitäten des Anschlusses des Tempels von Karakatschan an den Haupttempel von Tarantia erledigen. Sie wurde als Vorsteherin des Tempels bestimmt, und war dann lange Zeit als solche tätig.

Seit einiger Zeit zählt sie zu den höheren Priestern von Tarantia, und diente als rechte Hand des Hohepriesters Menian.


Verhalten Bearbeiten

Essara wirkt meistens ruhig und gelassen, kann aber auch ungestüm und wild werden, wenn sie etwas für ungerecht hält. Einem anderen Mitrapriester wird sie zuerst auf seine Einstellung gegenüber der offiziellen Kirche prüfen, bevor sie ihm voll vertraut. Sie verbreitet die Lehren der Kirche Mitras, obwohl sie den Hohepriestern in Tarantia eher kritisch gegenübersteht. Sie vermeidet so lange wie möglich einen Konflikt, der mit Waffen ausgetragen wird, und versucht alles diplomatisch zu lösen.

Fähigkeiten Bearbeiten

  • Lesen und Schreiben
  • Umfangreiche Heilkünste
  • Wirken von göttlichen Segen
  • Austreiben von Dämonen
  • Grundlegende militärische Ausbildung (durch den Dienst als Feldscherin)

Zitate Bearbeiten

"Mitra will, dass die Menschen aufrecht vor ihm stehen und sich nicht wie Würmer auf dem Bauch vor ihm krümmen oder seine Altäre mit Opferblut besudeln. Er ist ein gerechter und strenger Gott, stets darauf bedacht in Güte und Gerechtigkeit zu sprechen. Berücksichtige und folge stets seinen Lehren, bleibe standhaft in deinen Taten und in deinem Glauben. Dann wirst du dich selbst retten und auch die, die dir folgen mögen!"

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