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Die Feste Siucery

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Beschreibung Bearbeiten

Viele, nur vereinzelt überlieferte Geschichten, ranken sich um die Festung Siucery, die mächtigen Mauern in der Wüste. Umgeben von Sandstürmen bekommen sie nur die wenigsten je zu Gesicht. Es wird gemunkelt, dass von Zeit zu Zeit Menschen, jung und alt, in die Wüste hinaus ziehen um sie wie besessen zu suchen. Doch viele kehrte entweder vollkommen zerstört oder gar nicht zurück. Laut einiger alter Schriften gilt die Festung als Heimat der Hoffnungslosen, Heimatlosen und Kriminellen. Niemand weiß genau, was hinter und vor allem unter diesen Mauern geschieht, denn die Katakomben darunter scheinen schier endlos. Einige verneinen diese Existenz dieser Feste sogar vollkommen, andere halten sie für einen alten Mytos, der vielleicht einst wahr war. Doch immer wieder hört man diesen Namen in Stygien auftauchen.

Seit einiger Zeit wurde es still um die Bewohner und um Suchende. Einige sprechen sogar davon, dass die Stadt samt ihrer Besitzer im endlosen Wüstensand versunken sei. Doch wie so oft ist sich auch hier niemand sicher. Unter anderem wird auch behauptet, dass einige der Anhänger der "Sekte", welche die Feste einst bewohnte, noch immer ihr Unwesen in Stygien treiben, abwartend, lauernd und darauf hoffend, irgendwann die leuchtende Stadt zu bergen und wieder von ihrer Macht zu kosten. Doch vorerst scheint sie verschollen, verborgen durch die Winden der Wüste...


Detaillierte Geschichte um Siucery findet man hier (Achtung: Die Ingame Gilde dazu existiert nicht mehr)



Die letzten Stunden Siucerys (RP) Bearbeiten

Den Kopf gesenkt kniet ein vollkommen vernarbter Mann vor den Resten der Festung Siucery. Sein Blick ist müde und ausgelaugt, auch wenn sein stechend, grüner Blick noch immer sein narbenverziehrtes Gesicht prägt. Seufzend hebt er den Blick etwas und begutachtet die einst stattlichen Mauern. Sie sind zerschlissen und kleine Sandwälle haben sich an ihnen hinaufgeschoben. Der helle Glanz ist verloren gegangen. In das Innere des Bauwerks kann man nicht einmal mehr durch das Tor eintreten, denn eine mächtige Sanddüne hat sich bereits im Innenhof angesammelt und versperrt das Tor. Mit Mühe und Not konnte er die zerklüfteten Wälle hinauf steigen und einen Blick hinein werfen. Die meisten Räume sind kaum noch zu begehen. Es ist ein jämmerlicher Anblick. Die Festung, einst bedrohlich und mächtig versinkt nun im unendlichen Sand der Wüste.

Wütend ballt Echnatos eine Faust. Was waren sie doch naiv gewesen. Dachten sie denn wirklich, sie hätten diese unbändige Macht der Gemäuer so einfach zähmen können und sie sich aneignen. Nein, sie waren es nicht wert gewesen. Sie waren zu schwach, hatten versagt und nun nahm die Wüste die Festung wieder in Beschlag, würde sie wieder verschwinden lassen. Sie waren unwürdig. Und selbst er und der letzte Rest, der sich an das Gemäuer klammert, waren nun so gut wie zerschlagen. Sie hatten bis zum Ende gekämpft, doch nun muss auch Echnatos sich geschlagen geben.

Doch noch wird er nicht aufgeben, nicht ganz. Er wird die Macht der Festung nicht vergessen und irgendwann wird er diese zurück erlangen, da ist er sich sicher. Er wird sich der kleinen Gruppe anschließen, welche sich neuerdings um die Wesirin Khemis gebildet hat anschließen. Taniz, welche das Amt der Wesirin inne hält, kennt er nur zu gut, sogar besser als ihm hin und wieder lieb ist.

Und dort wird er abwarten, wie eine Schlange im Kälteschlaf. Er wird die Verbindung nutzen, um wenigstens noch ein letztes bisschen Einfluss zu behalten. Er wird ausharren, Kräfte sammeln und hoffen. Hoffen, dass er irgendwann genug Kontakte gesammelt hat, um schließlich eine Gruppe zu mobilisieren, die mit vereinten Kräften die Mauern der Festung aufspüren und aus den Sand empor reißt, auf das sie heller erstrahlt als je zuvor. Doch bis dahin wird er dem Wazirat dienen, denn mehr Macht und Einfluss für das Wazirat würde zugleich seine Chancen verbessern, vielleicht irgendwann und irgendwie Siucery zurück zu erlangen. Es ist ein letzter, verbissener Versuch, doch Echnatos wird an ihm festhalten, zu jedem Preis. Vielleicht könnte das Wazirat noch jemanden gebrauchen für die richtig dreckigen Dinge. Dinge, die nur jemand verrichten konnte, der keine Werte hatte, dessen Gewissen lediglich einer kleinen, vertrockneten Dattel glich. Ja, vielleicht. In Stygien war so jemand immer zu gebrauchen. Und selbst wenn nicht, er wird seinen Weg finden...

Mit einem halbherzigen Schmunzeln senkt Echnatos seinen Blick wieder und wartet in seinem kleinen Lager vor der Festung geduldig ab, ob sich wohl noch andere aus dem kümmerlichen Rest Siucery’s noch einmal zurück zur Feste schleifen und sich vielleicht, ja, vielleicht, seinem waaghalsigen, verzweifelten und langwierigen Plan anschließen werden.

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