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Corvenius
Geboren wurde ich am Donnerfluss, und solange ich dort lebte auch nach den lehren Mitra`s erzogen.

Mein Vater ist Mendarius ein Jäger der die dortige Garnison mit Fleisch versorgt, meine Mutter Saranja, ein stygischer Flüchtling, kümmert sich um unser Haus, pflegt den kleinen Gemüsegarten hinter dem Haus und verdingt sich ansonsten als Näherin bei den Wachen , sie repariert Uniformen und die Banner und alles was anlag.

Soweit ich mich zurückerinnern kann, bin ich immer mit meinem Vater in den Wald gegangen und habe ihn so manches mal das Leben schwer gemacht, da ich als kleiner Bub ja nun nicht der leiseste war, aber wenn er etwas erlegt hat, haben wir es an Ort und Stelle ausgenommen und dann möglichst schnell in die Garnison gebracht, es war ein gutes Geschäft sagte mein Vater immer. Ach habe ich schon erwähnt dass ich schwimmen kann? Nicht viele können dies wie ich hörte, aber bei uns am Donnerfluß lernt es jeder von klein auf.

Tja die Jahre gingen ins Land ich wurde älter, die Garnison immer größer, die Feinde aquiloniens mehrten sich und das Fleisch wurde weniger… Meinen Eltern ging es zusehends schlechter, Mutter magerte immer mehr ab und Vater war immer länger unterwegs um Wild zu besorgen, ich glaube ich zählte in etwa 12 Sommer als meine eigentliche Geschichte beginnt.

Da ich ein durchschnittlicher Heranwachsender war, ging ich, wenn ich nicht mit Vater unterwegs war, zur Garnison, so wie alle Jungen in der nähe, da ich aber weder mit der Waffe noch mit dem Schild besonders begabt war, ist es schwer gewesen dort ein Unterkommen zu finden, bis ich meine Begabung für das Heilen fand. Na ja sei’s drum für je 30 Arbeitsstunden die ich Nachweisen konnte gab es einen Laib Brot zur Belohnung, nicht viel aber es half der Familie, wenn auch nicht genug, wie ich bald feststellen sollte.

Ich glaube es war im dritten viertel des Jahres als ich abends mit einem neuen Laib Brot nachhause kam und einen Fremden bei uns sah mit dem meine Eltern sich unterhielten, er sah komisch aus, sein Gesicht wurde von einem Tuch verdeckt das sich auch um seinen Kopf wand und er schien von sehr dunkeler Hautfarbe, er trug ein komisches, langes schmutziggraues Gewand und sah irgendwie befremdlich aus. Ein Edelsteinschleifer aus Stygien der durch die lande zog auf Geheiß seines Gottes um einen würdigen Nachfolger für sein Geschäft zu finden. Er erzählte meinen Eltern ich sei der Jenige welchen er suche und bot ihnen an eine Entschädigung von einem Gold zu zahlen, wenn er mich zur Ausbildung mitnehmen dürfe.

Hatte ich solch ein Glück? Ich sollte fürwahr Edelsteinschleifer werden? Mein Vater ließ sich darauf ein, ich folgte dem Fremden, Sarizal erfuhr ich war sein Name und wir reisten einige Tage bis in die große Stadt Alt Tarantia, dort angekommen ging es schnurstracks auf einen kleinen Segler der dort im Hafen lag, und wir fuhren gen Meer. Wie lang die Reise dauerte, ich weiß es nicht genau, es gab etwas zu essen und Wein zu trinken, ja ehrlich richtigen Wein. Wir waren einige Zeit unterwegs, das Wetter wurde immer Heißer als wir urplötzlich auf ein größeres Boot, eine Galeere stießen, der fremde sagte nur willkommen in deinem neuen Leben und ich wurde von anderen, ebenso vermummten wie der Fremde selbst, auf die Galeere gebracht und an eine Ruderbank gekettet , diese sollte nun für die nächsten 4 Jahre mein neues zu Hause werden.

Na ja was soll ich sagen das Leben war hart, eintönig und auch beängstigend, aber ich überstand diese Zeit, lernte ein paar brocken Stygich und überlebte. Irgendwann stand Sarizal wieder vor mir und sagte sein Gebieter verlange nach mir, ich war recht verwirrt ließ mich aber ohne Gegenwehr in seine Kabine bringen. Dort war es recht finster es roch nach Blut und es war … etwas dort. Nikzalkur sein Gebieter, Mitra steh mir bei was ist dieses Hässliche etwas? Halb Mensch halb irgendwas, mit Flügeln die sehr Groß sind und schwarz wie die Nacht, den klauen eines Löwen am ende seiner beiden Beine und dem Schwanz eines Scorpions wo eigentlich sein Hintern hingehörte. Grauen, nicht mehr und nicht weniger verspürte ich. Das Wesen sah mich an und leckte sich über die Lippen als wen ich eine Köstlichkeit wäre, noch mehr Grauen und Angst erfassten mich. Es kommt vorwärts, auf mich zu, es stinkt und sieht hungrig aus, ich will hier weg, sein Schwanz peitscht vor, Angst erfüllt mich, aber das Training in der Garnison rettet mich, zumindest zum Teil, ich reagiere instinktiv und weiche aus! Ich drehe mich um, Sarizal steht dort mit verwundertem Gesichtsausdruck und starrer Miene, der Stachel des Schwanzes steckt in seiner Brust, pulsiert und raubt ihn sein Leben, nimmt es auf und leitet es weiter in den Körper an dem er hängt. Zumindest scheint der Dämon beschäftigt, ich denke nicht lange nach, springe direkt hinten vom Schiff herunter und schwimm solange bis ich ohnmächtig werde. Ich erwache an einem Strand diesen folge ich bis zu einer Stadt namens Tortage, und hier stehe ich nun und suche nach Erklärungen, Wissen, Sicherheit und auch Führung.


So kam es dann das ich auf meiner suche nach mitreisenden auf die Priesterin Shalimar und den Templer-Großmeister Falkrian traf und ich vom Orden des Mitra hörte, die Leute dort waren freundlich und gütig und so schloss ich mich ihnen an. Fortan fristete ich mein Leben als Mitragläubiger Priester in Alt Tarantia und studierte die Lehren und gesetzte Mitras, Shalimar unterrichtete mich und stärkte meinen Glauben. Sie brachte mir viel bei an Güte, Hoffnung, Nächstenliebe und Vertrauen doch noch mehr geschah, mehr als eigentlich die Vernunft erlaubte, wir verliebten uns in einander, doch hielten wir dies anfangs geheim, da wir nicht wussten wie der Orden dies Aufnehmen würde.

Ich erlebte wie Shalimar Bischöfin wurde, es war eine prächtige Zeremonie die in unserer alten Stadt abgehalten wurde, viele Priester und auch ein paar Templer waren zugegen , ebenso war es später bei meiner Weihe zum Priester. Dann war die Armenspeisung wir hielten sie im Umfeld des Tempels ab, viele Gäste waren da und auch viele Bedürftige, wir brachten Frieden und ein wenig Hoffnung zu den Menschen von Tarantia und den durchreisenden. Das Erntedankfest hielten wir im Reichenviertel ab , in der Hoffnung die dortigen Adliegen ein wenig erweichen zu können um der Bevölkerung ein wenig mehr zu helfen , aber statt dessen Erreichten wir die Reisenden und die normale Bevölkerung Tarantias, mit Sicherheit ein guter Erfolg aber mal wieder hat der sogenannte Adel seine Dekadenz bewiesen und sich in keinster weise beteiligte. Shalimars und meine liebe wuchs, aber ich war so sehr in den lehren Mitras vertieft und mit meinen Gedanken zu sehr Priester um zu verstehen was sie von mir wünschte. Es kam zu einem Zwist zwischen uns der mich veranlasste sie zu verlassen, ich ging in den Süden um ihr zu beweisen dass auch in mir ein Mann steckte, und nicht nur ein Priester. Keshatta, die Schlangengrube im Namen Set, hier fand ich meine größte Herausforderung. Ich war im Kampfe gegen stygische Set Anhänger, so genannte Totmeister, als ich auf ihn traf, ich war in einer dummen Situation und hatte mich wie immer , mal wieder übernommen, er kam und half mir , aber seine Hilfe sollte ich teuer bezahlen , nur zu diesem Zeitpunkt wusste ich dies noch nicht.

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