FANDOM


Kingconan

König Conan

Über Conan zu erzählen ist an sich müßig, denn wer im gesamten Reich, sei es in der piktischen Wildnis oder auch in den Schwarzen Königreichen, hat noch nicht von ihm gehört? Jeder hat eigene Sagen und Geschichten zu diesem großartigen Krieger zu erzählen, jedes Leben eines Abenteurers ist auf irgendeine Art mit Conans Leben und Erlebnissen verwoben. Und doch wollen wir euch an dieser Stelle einen kleinen Zusammenschnitt über das geben, was zu Conan historisch bekannt und verbürgt ist.

Die am meisten erzählte Legende über die Geburt Conans besagt, dass er auf einem verwindeten schneeböigen Schlachtfeld zur Welt kam, genauer im damals vom Krieg geschüttelten Cimmerien. Angeblich hätten zu der Zeit sein Vater, ein Rüstungsschmied, und seine Gefährten eine Horde voller blutdurstigen Angreifern aus Vanaheim zurückgeschlagen.

Wie alle Cimmerian-Jünglinge wurde auch Conan als Krieger erzogen, doch schon bald war offensichtlich, dass er der Beste seiner Art werden sollte. Mit fünfzehn Lebensjahren, nach einem längeren Ritual in den cimmerischen Hinterländern und vielen Raubzügen durch die Ländereien, wurde er durch Ursla die Bärenpriesterin verführt. Zu dieser Zeit bereits 90 Kilo schwer sowie sechs Fuss hoch und noch lange nicht ausgewachsen, erlebte er seine Feuertaufe im Kampf gegen den aquilonianischen Außenposten Venarium, bei welchem er als erster die Schutzmauern durchbrach. Nach diesem Beutezug, welcher ihn zu einem Helden seines Stammes machte, schloss er sich einigen Aesir an, welche Vanaheim heimsuchten. Anschließend führte er einen Sklavenaufstand gegen die Affenmenschen in Brutheim an, bevor er schlussendlich durch Vanir gefangen genommen wurde und an hyperboreanische Sklavenhändlern veräußert wurde. Dank seines eisernen Willens und wilder Entschlossenheit gelang ihm schließlich die Flucht aus der Sklavenhaltung, wonach er im Reich Hyperborea als Gladiator und Söldner herumreiste.

Im Alter von achtzehn Jahren besuchte er Zamora, in welchem er die magischen Türme der Elefanten bei Arenjun bekletterte und Jenna kennenlernte, eine schöne und gleichzeitig starke Shadizar. Nachdem er sich auch als Dieb in den Straßen Shadizars betätige, ging es von Zamora aus weiter nach Osten, nach Turan, wo er am "Krieg der Lebenden Tarim" teilnahm. Nach einem Abenteuer im südlichen Dschungel ließ sich Conan von der Armee Turans anstellen und wurde in dieser Funktion in diplomatischer Mission nach Khitai gesendet. Nach seiner Rückkehr verließ er die Armee wieder und begab sich sich auf eine Wanderschaft durch Zamora bis nach Cimmerien, wobei es ihn dort schon bald zu langweilen begann.

Einmal mehr brach er nach Süden auf, in welchem er sich den Kräften der Roten Kompanie des Kapitäns Murilo anschloss. Seine Wanderschaften brachten ihn nach Argos, wo er mit dem Gesetz in Konflikt kam und mit dem Boot fliehen musste. Seine Fähigkeiten nutzte er danach im Westlichen Ozean, wobei er sich den Schwarzen Korsaren anschloss. Mit deren Anführerin, Bélit die Piratin, hatte er eine tiefere Beziehung, welche einige Jahre anhielt, in denen beide als Verliebte gemeinsam Beutezüge unternahmen. In dieser Zeitspanne kam Conan zu seinem Beinamen "Amra der Löwe". Doch nach drei Jahren tieferer Beziehung wurde Bélit die Piratin durch ein Monster in den Dschungeln Kushs umgebracht, weshalb Conan in tiefer Melanchonie und Traurigkeit wieder alleine auf Wanderschaft ging. Er schloss sich kurzzeitig den Stammkriegen an der schwarzen Küsten an, verkaufte aber schon bald sein Schwert an andere.

Wieder folgte ein kurzer Besuch in Cimmeria, nachdem Conan in Koth einen Kampf austrug führte ihn seine Odyssee östlich weiter, um sich den Kämpfen der Freien Kameraden und danach den Kozakis anzuschliessen. Anschliessend ging er ein kurzes Bündnis mit den Piraten von Vilayet ein, gefolgt von einer Kapitänsschaft in Khauran, wo Conan für seine Loyalität gegenüber der wahren Königin gekreuzigt wurde. Die Rettung nahte in Form von Gesetzlosen aus Zuagir, welche ihn danach auch zu ihrem Anführer wählten. Nachdem er auch diese verließ, besuchte Conan Zamboula, wo er abermals die Kozakis im Kampf gegen Turan unterstützte. Der Krieg war jedoch aussichtslos, weshalb Conan gezwungen war nach Iranistan zu fliehen, wo er eine Gruppe Gesetzlose aus Afghuli in den Himelian-Bergen anführte, danach führte sein Söldnerleben über Koth, Argos, Stygia und Tombalku. Nach einer Periode als Pirat auf den Barachan-Inseln und den Zingaranischen Freibeutern kehrte er wieder in die Dienste Stygiens zurück.

Auch hier war er nicht zufrieden aufgrund mangelnder Tätigkeitsmöglichkeiten (es fehlte an Schlachtfeldern und Kriegen), weshalb er schon bald desertierte und sich der befreundeten Ex-Piratin Valeria der Roten Bruderschaft anschloss. Sie erlebten gemeinsam haarsträubende Abenteuer rund um Xuchotl. Die Trennung erfolgte durch einen Streit über eine leichte Rüstung, weshalb sich Conan bei den Keshan und Punt verdingte. Ob er in dieser Zeit auch wieder Cimmeria besuchte, darüber sind sich die Historiker nicht einig, verbürgt ist jedoch, dass er danach den verhängnisvollen Entscheid machte sich als Frontsoldat der Aquilonia-Truppen während der Piktischen Kriege zu betätigen.

Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften eilte ihm schon bald sein eigener Ruf voraus, woraufhin er schnell den Rang eines Generals erhielt. In dieser Funktion verteidigte er das Reich gegen die Pikten bei der großen Schacht von Velitrium. Auf die Ruhmestaten Conans eifersüchtig und seiner eigenen Macht nicht mehr sicher, wollte sich König Numedides der Dritte von Aquilonia seiner entledigen, indem er ihm vergifteten Wein ausschenkte. Während Conan betäubt war, veranlasste der König dessen Inhaftierung in den Eisernen Turm. Die Rechnung wurde jedoch ohne Graf Trocero und Prospero gemacht, welche Conan zur Flucht verhalfen. Diese Flucht führte über das Hinterland der Pikten, wobei es zu einem abenteuerlichen Intermezzo im Zusammenhang mit dem Schatz von Tranicos kam. Graf Trocero, Prospero und Publius gelangen es ihn zu kontaktieren und durch Publius wurde Conan beauftragt, die Revolte gegen den langsam wahnsinnig werdenden König Numedides anzuführen. Conan der Befreier gelang es dank breitem Zuspruch den Thron für sich zu beanspruchen. Er überstand während seiner Regentschaft drei Anschläge gegen seine Herrschaft, währenddessen er seinem Königreich relative Sicherheit geben konnte. Als Königin wählte er Zenobia aus, die Tochter des Königs, welcher ihn einst in den Turm geworfen hatte. Zenobia hatte ihm in der Vergangenheit geholfen seine Richtlinien durchzusetzen, weshalb diese Wahl verständlich ist.

Während seiner Zeit als König war Conan im Zentrum manches politischen wie auch magischen Sturms, welcher ihm selbst oder Zenobia galt. Doch es gelang ihm stets diese Gewitter zu überstehen, weshalb eine (für damalige Verhältnisse) eher friedliche Zeit in Aquilonia herrschte, in welcher Conan und Zenobia die Früchte ihrer Regentschaft ernten und eine Familie, mit den Söhnen Conn und Taurus sowie der Tochter Radegund, aufbauen konnten. Gegen Ende seiner Herrschaft führte er Armeen Aquilonias gegen Feinde seines Königreiches von Nemedia, von Ophir und von Koth. Es war zuvor zuviel Blut geflossen in den ständigen Reibereien um Ländereien, als dass er dies weiter ignorieren konnte.

Gegenwärtig sagt man Conan nach, er sei amtsmüde spiele mit dem Gedanken sein Amt als König zurückzulassen, um wieder den Geschmack von Blut auf dem Schlachtfeld zu schmecken. Er sei unzufrieden damit, in der Rolle des Herrschers mehr Zeit der Politik zu widmen als den Heldentaten mit einem Schwert in der Hand. Seine Feinde lauern zweifellos hinter dem Thron, bereit wie eine Kobra plötzlich zuzuschnappen. Doch anstatt sich diesen gegenüberstellen zu können, muss Conan politischen Weitblick walten lassen. Ein Zustand, welcher ihn innerlich kochen lasse, so munkeln seine Vertrauten. Die Krone habe sich für ihn noch nie schwerer angefühlt...

Doch die Tage rücken fern, da Conan nicht mehr gebraucht wird, und sein Pflichtgefühl hält ihn angesichts der jüngsten Krise auf dem Thron: Der Zauberer Thoth-Amon und die Nemedier bedrohen das Reich.

Spoiler: Zur Zukunft Conans

Conan als Person zu erfassen fällt schwer, einmal war er Sklave, dann Gladiator, weiter Söldner. Auch stand er mehrmals auf beiden Seiten des Gesetzes, sei es als Dieb und Pirat, dann offizieller Soldat, General und schließlich König. Sein Verhältnis zu Frauen war ebenfalls zwiespältig, seine erste Liebe (Bélit die Piratin) starb durch fremde Hand, ein Tod welcher ihn lange Zeit beschäftigte und in tiefe Melanchonie trieb. Er hatte zwar danach viele Liebschaften, in denen er versuchte Abstand zu wahren, jedoch nicht immer gelang ihm dies so wie er es sich selbst vorgestellt und gewünscht hatte. Doch endgültig noch einmal sein Herz erobern konnte nur Zenobia, welche er zu seiner Königin machte und ihm half, zumindest vorläufig einen Platz der seelischen Ruhe zu finden.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki