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Die Bruderschaft der schwarzen ReiterBearbeiten

KurzüberblickBearbeiten

Der Schnelle ÜberblickBearbeiten

Ausrichtung: Söldnergilde
Mitglieder: 36
Altersdurchschnitt: 30,3
Gründung: September 2005
Spiele. Ausschließlich Age of Conan
Webseite: www.schwarze-reiter.de [1]
Trailer: www.youtube.com/watch?v=7WTatlx-2UA [2]

Das GrundkonzeptBearbeiten

Die Bruderschaft der schwarzen Reiter schreibt sich RP auf die Fahne. Rollenspiel wie man es eben in AoC umsetzen können wird. Wir möchten die Möglichkeiten in AoC nutzen und jedem Spieler den Freiraum bieten sich bei uns charakterlich zu entwickeln und zu entfalten. Wir legen darauf Wert, daß man sich bei uns wohlfühlt und ein freundlicher Umgang miteinander gewährleistet ist. Daher achten wir da sehr darauf, wie sich unsere Mitglieder in die Bruderschaft mit einbringen und mit den Anderen zusammenarbeiten. Beim Rollenspiel ist man auf Teamwork angewiesen. Events brauchen Vorbereitung und Organisationstalent. Mitarbeit ist nicht nur InGame erwünscht, sondern auch im Forum, denn dieses ist der Dreh- und Angelpunkt in der gesamten Bruderschaft. Dort beginnt und endet alles.


Die Mitglieder der Bruderschaft bilden einen eingeschworenen Söldnerhaufen, für den Gold ebenso wie das Streben nach Macht ein elementarer Bestandteil des Daseins bilden. Über allem steht aber die Bruderschaft, die Verbundenheit zu seinen Brüdern und Schwestern und das leben mit den seinen. "Von Bruder zu Bruder, der deine bis in den Tod" ist also mehr als ein Motto, es ist die Lebenseinstellung eines jeden Mitglieds der schwarzen Reiter und wir erwarten das diese Einstellung von jedem Mitglied gelebt wird.

Die Idee ist es, eben nicht eine gewaltig große Gilde zu schaffen, in der sich die Mitglieder aufgrund der größe Entfremden und man sich nur aus der „Wer ist Online Liste“ der Gilde kennt. Wir wollen eher einen kleinen eingeschworenen Haufen bilden, der jederzeit bereit ist Schulter an Schulter jeder Gefahr ins Auge zu sehen und wo man sich kennt.

Wir erhoffen uns gerade von den Stadt vs. Stadt kämpfen eine Lobby für unser Angebot, welcher Stadtbesitzer freut sich nicht wen er für kleines Geld einen Haufen Söldner bekommen kann, der bis zum Ende in seinen Reihen kämpft. Ja ihr habt richtig gelesen: Kleines Geld. Wir wollen uns nicht an unserer Aufgabe bereichern ( na ja am Anfang zumindest noch nicht ) Sondern eine Grundlage für schönes Rollenspiel liefern. Wie gut sich RP umsetzen lässt während solcher Schlachten wird sich Zeigen.


Was wir erwartenBearbeiten

     *[*]Spaß und Interesse am gemeinsamen Rollenspiel mit Mitgliedern aus unserer und anderen RP-Gilden.


     *[*]Aktivität (vor allem im eigenen Forum und, wen möglich, TS)


     *[*]Interesse und Mitarbeit an Projekten die die Gilde betreffen


     *[*]Charakternamen: RP taugliche Namen für Spielercharaktäre, wenn möglich ohne Bezug auf bekannte Persöhnlichkeiten aller Art


     *[*]Verhalten: Nett und höflich zu jederman!


     *[*]Faires und soziales Verhalten im Spiel und den Foren


Was wir bietenBearbeiten

     *[*]Bestmögliches Rollenspiel im Verbund mit anderen RP-betreibenden Gilden


     *[*]Eine Gilde mit reifen Mitgliedern, die sich entsprechend verhalten.


     *[*]Eine gute Organisation und dazugehöriges Umfeld und Content


     *[*]Ein Gilden-Hintergrund der sich an Hyboria anlehnt und nicht nur vorgibt, sich daran anzulehnen.


     *[*]Regelmäßige Events aller Art, die den Spaß und die Motivation aufrechterhalten wie zum Beispiel:
     Jagden, Ausflüge, Besuche diverser Veranstaltungen und Orte, Quests, und Gilden-übergreifende Events mit der Community!


     *[*]Forum & Homepage


Unsere ZieleBearbeiten

Die Bruderschaft möchte sich langfristig in der deutschsprachigen Community festsetzen und gemeinsam mit gleichgesinnten Gilden und Einzelspielern das umsetzen, was Funcom uns bietet. Wir möchten die Möglichkeiten ausnutzen, um gemeinsam Spaß zu haben und gemeinsam diese Bruderschaft zu einer erfolgreichen Gilde mit Sinn und System zu machen.

Außerdem achten wir sehr darauf, das wir aktive Mitglieder in unseren Reihen haben, um einen geregelten Spielfluß bieten zu können. Wir benötigen dazu Spieler, die sich wirklich mit dieser Idee, die dahinter steckt identifizieren können und auch bereit dazu sind, Hilfe nicht nur entgegenzunehmen, sondern auch Hilfe anzubieten. Bei uns gilt „Eine Hand wäscht die andere“ und „Einer für alle, alle für Einen“.

Der KodexBearbeiten

Der Kodex ist der Punkt an den wir uns, im RP, von anderen Söldnergilden unterscheiden, und er bildet unsere direkte Anlehnung an die Geschichten Howards. Er umschreibt unser RP-Verhalten ingame, und damit unser Auftreten als Söldnergruppe. Doch vor allem unsere eigene Erweiterung kann und sollte auf das normale Gildenleben und ~miteinander übertragen werden.

Der Kodex kann hier nachgelesen werden:[3]


Die Geschichte der schwarzen ReiterBearbeiten

So seht was geschah, was ich und meine Gefährten herraufbeschworen als wir die Krone Sledran ihrem Herren entrissen. Zeugniss lege ich ab auf das die nach uns Kommenden uns verzeihen und unsere Seelen Erlösung finden.

Lange hatten die Völker gebraucht sich über die Barbarei zu erheben und Zivilisationen entstanden. Das ruhmreiche Tuhle, das prächtige Valusia und die anderen Reiche Kamelia, Verulia, Grondar und Commoria festigten ihre Macht und Atlantis stand fest wie ein Fels in der Brandung des Meeres das es umspühlte. Kriege wurden begonnen und endeten. Schwarze Hexer versuchten Macht an sich zu reißen und versklavten die Völker. Nach einer langen Zeit des Friedens, die Zivilisationen blühten weiter auf, gingen beunruhigende Nachrichten aus dem Land Stygien ein. Weit ab der Grenzen Stygiens solle sich ein schwarzer Hexer erhoben haben, der damit began die benachbarten Stämme zu versklaven. So abscheuliche Wesen verstärkten seine Armee, dass man munkelte er selbst sei ein Dämon. Nur wenige Überlebende konnten von dem Anblick des Hexers berichten, den sie H´treop nannten. Alle beschrieben nur eines am Hexer, dieses aber setzte sich in ihren Köpfen fest und in ihren Träumen plagte sie die Erinnerung. Den nur das Gesicht des Hexers war sichtbar, seine Augen wie in Trance, weiß wie der Schnee im Norden, der schwarze Stirnreif mit seinen beiden Rubinen die wie die Augen eines Tieres funkelten und mehr waren als nur Zier. Das Böse spiegelte sich in diesen Steinen.


Lange Zeit nahm man die Berichte nicht ernst genug. Was Stygien zustieß, diesem abgelegene Land, dass Seth anbetete, war für den Rest der Welt unwichtig. So dachten die Völker. Ernten blieben aus und vier Tage lang verdunkelte sich die Sonne, Flüsse und Seen schienen Blut zu führen und die Menschen fürchteten sich. Armeen des Hexers drangen nun in die anderen Länder ein, mordeten, brandschatzten und vergnügten sich mit denen derer sie habhaft werden konnten. Ihr Wappen waren zwei Rubine auf schwarzem Grund, die wie Augen alles zu durchdringen schienen.

H´treop selbst sah man nun nur noch selten mit dem Stirnreif, man munkelte er habe einen Tempel erbauen lassen indem man diesen anbetete. Abscheulich veränderte sich das Aussehen des Hexers, seine Augen selbst glichen den Rubinen des Reifs. Wesen der Dunkelheit warem ihm zu Diensten, Tote erhoben sich auf seinen Wunsch hin und das Blut der Gefallenen trank er mit Freuden. Schlacht um Schlacht ging verloren und Feuer und Schwert erzwangen den Gehorsam der Unterjochten. Viele Männer und Frauen wurden entsand um den Reif des Hexers zu stehlen und ihn den Gelehrten Thules zu bringen. Alle scheiterten und ihr Blut nährte die Macht der Armeen H´treops. Jeder hätte die Zeichen der Götter verstehen müssen. Der Reif hätte nicht entwendet werden dürfen. Das Böse hätte H´treop verzehrt und Frieden wäre eingekehrt. Wir waren verblendet und gleich trotzigen Kindern entsanden wir eine letzte Gruppe um den Reif an uns zu bringen. Ich Gestrain, den man den Seher nennt, erflehe die Gnade der Götter für das was wir herraufbeschworen. Fünf brachen auf und der Reif fiel uns in die Hände. Allein ich kehrte lebend zurück und Thules Gelehrte begannen den Reif zu untersuchen.

Ruhe kehrte in den Ländern ein und Hoffnung keimte auf. Bis zur Nacht als der Mond rot wie Blut am Himmel stand. Schatten huschten durch das Land und gauenhafte Schreie erklangen in manchen Häusern, niedergestreckte Familien fand man, von den Ehemännern oder Ehefrauen keine Spur. Des Nachts hörte man durch Dörfer und Städte Pferde galoppieren, Laute austoßend die nichts glichen was bis dahin auf Erden wandelte. Die Armeen des Hexers, so berichtete man, zogen sich um den Tempel des Reifs zusammen. Die Götter verließen uns, den was uns noch berichtet wurde, bevor der Strom der Informationen versiegte, ließ uns glauben die Welt wäre zur Hölle geworden und die Dämonen der Dunkelheit selbst würden nun auf ihr wandeln.

Nicht nur die Armeen sammelten sich um den Tempel, auch Kämpfer mit dunklen Augen und Rössern schwarz wie die Nacht kamen zum Ort der Anbetung. Was uns dann der Bote in Todesangst berichtete war mehr als man zu glauben bereit war. Die Reiter schlachteten die Armeen des Hexers nieder und sie und ihre Rösser labten sich an dem Blut und den Körpern der Menschen und Kreaturen der Dunkelheit. Fünfzig Reiter töteten tausende von Wesen. Der Sinn des ganzen wurde uns erst klar als die ersten Dörfer am Rande Stygiens fielen. Donnernde Hufe ließen die Erde erbeben und Blut färbte die Klingen der Reiter der Nacht rot. Ihre schwarzen Augen schienen das Leben aus denen zu saugen die sie ansahen. Sie machten alles nieder was auf ihrem Weg lag. Es gab keine Sklaven, keine Vergnügungen, keine Gnade. Bald schon sagte man wenn man das Donnern der Hufe hört wäre es besser sich selbst zu richten als den Kampf aufzunehmen. Fünfzig Kämpfer streckten Armeen nieder ohne Regung, ohne Verhandlungsbereitschaft, niemand hörte sie zu Fremden auch nur ein Wort sprechen. Ihre Blicke waren nur auf den Horizont gerichtet, dorthin wo die Krone ihres Meisters bewahrt wurde. Weder schienen ihre Rösser noch sie selbst an Erschöpfung zu leiden und wer sie belauschte wie sie miteinander sprachen, wurde taub. Nichts hielt sie auf, weder Schwert, Pfeil noch Mauer oder Tor. Der Tod hatte seine Brüder und Schwestern geschickt.

Die Gelehrten flohen mit dem Reif immer weiter und die schwarzen Reiter folgten ihnen und alles auf ihrem Weg wurde ausgelöscht. Thule lag danieder und die anderen ziviliserten Reiche wurden fast vernichtet.

Götter, wir danken euch das ihr uns trotz unseres Leichtsinns beistandet und uns überleben ließet.

Götter wir danken, dass der verfluchte Reif und seine Macht enstchlüsselt werden konnte.

Gesegnet seien die Geister der letzten Kämpfer die den Gelehrten die nötige Zeit mit ihrem Leben erkauften und sich gegen die schwarzen Reiter stellten. Ihr Leben war verwirkt aber sie sicherten das Überleben aller Völker.

Ich preise den Mut der Gefallenen und will euch berichten vom letzten Kampf derer die keine Hoffnung mehr hatten.

Geflohen waren die Gelehrten und es schien, dass sie kurz vor der Entschlüsselung der Macht des Reifs standen. Sie diskutierten schon seid zwei Tagen darüber wer von ihnen die Macht des Reifs zu welchem Zeitpunkt nutzen solle. Sie vergeudeten Zeit und bei den Göttern, ich schäme mich für diese einfältigen Männer. Ihr Gezanke kostete hunderten das Leben. So sehr waren sie in den Streit vertieft das sie die immer schlimmeren Botschaften nicht mehr wahrnahmen. Die schwarzen Reiter nahten . Ich verließ die Gelehrten und ging hinaus zur Ebene wo sich das Heer der Reiche aufgestellt hatte. Hunderte von Reitern, Bögenschützen und leichter sowie schwerer Infantrie standen in Formation, den Blick gen Süden gerichtet. Plötzlich vertummte aller Klang der Welt und es schien als ob der Atem noch in den Lungen gefrieren würde. Kein Geräusch erklang mehr, weder das Heer noch die Welt schien zu einer Bewegung fähig.

Ich hatte vieles über die schwarzen Reiter gehört, was ich sah kam dem Gehörten nicht gleich. Lautlos wie Schatten erschienen die Reiter auf ihren nachtschwarzen Pferden und bildeteten eine Reihe. Falsche Hoffnung keimte auf als wir sahen wie wenige es waren. Langsam nahmen sie ihre Helme ab und zogen ihre Schwerter. Ich habe noch nie Menschen gesehen die so schwarze Augen hatten. Sie waren weit entfernt und doch konnte man Kleinigkeiten an ihnen erkenenn als würde man direkt vor ihnen stehen. Ihre Pferde bäumten sich auf und die Laute die diese ausstießen zerbrachen die Grundfesten unseres Mutes. Ich selbst und hunderte andere fingen an zu beten. Diese Wesen waren nicht dafür geschaffen um auf dieser Welt zu wandeln. Gebannt starrte ich auf die Formation der Reiter wie sie sich langsam in Bewegung setzte. Wieder mit ihren Helmen bedeckt erhoben sie ihre Schwerte und Schilde und fielen in schnellen Galopp. Pfeilhagel um Pfeilhagel prasselte auf sie nieder doch keiner fiel unter diesen. Es schien als ob eine Macht die Pfeile ablenken und abprallen ließ. Ich flehte die Götter an, dass sie selbst auf die Erde herrabsteigen mögen und uns beistünden. Schon erreichten die Dämonen die ersten Reihen des Heeres. Wie der Tod selbst mähten sie die Soladten nieder. Es schien das allein eine Berührung ihrer Schwerter das Leben aus den Soldaten ziehen würde. Blut, Gliedmaßen und Erbrochenes. Ein bestialischer Gestank breitete sich auf dem Schalchtfeld aus und voller Verzweifelung kämpften unsere tapferen Soldaten. Schon waren die ersten drei Reihen niedergemetzelt und das Fell der schwarzen Pferde war durchtränkt mit dem Blut usnerer tapferen Soldaten. Unmenschliches Gelächter erklang unter den Helmen der Dämonen und ihre Schwerter kreisten. Wie Schlachtvieh wurden die Menschen niedergestreckt. Stundenlang hielt der Tod reiche Ernte. Selbst Bogenschützen griffen zu Schwert und Schild und stürmten den Dämonen entgegen. Wahnsinn stand in den Augen der Soldaten. Ich hoffe, dass ich nie wieder solch Grausamkeiten beobachten muß. Als ob keine Schlacht stattfand spalteten manche Reiter Schädel und labten sich an dem Blut und dem Fleisch der Gefallenen, dann schienen sie mit noch größerer Kraft weiter zu kämpfen. Nun da sie die Hälfte des Heeres niedergestreckt hatten wichen die Reste des Heeres zurück und die Könige mit ihren Leibgarden selbst griffen in den Kampf ein. Es schien wirklich als ob diese erfolgreich Wiederstand leisten konnten. Ich dankte schon den Göttern bis ein markerschüterndes Geschrei unter den Soldaten aufkam. Der Kopf des Herrschers von Thule wurde von einem Dämon auf einem langen Speer wie eine Standarte geführt und wieder erklang das Lachen aus den den Mündern dieser Pest. In Rage hetzten die Heerführer nun alle ihre Mannen auf die Reiter um diese zu fällen. Es schien mir das nun alles verlangsamt ablief damit es sich in meine Erinnerung einbrennen konnte. Ich sah wie die Schwerter der schwarzen Reiter gleich mehrere Soldaten gleichzeitig durchtrennten. Wie Soladten mit einem abgetrennten Arm in der noch vohandenen Hand versuchten zu fliehen und von Pferden überrannt wurden. Ich sah wie sich die letzten flehent niederwarfen und, als sie sahen wie die Reiter auf sie zu kamen, selbst richteten um ihre Seele zu retten. Es schien Unwirklich als plötzlich die Schwerter der Dämonen in ihrer Scheiden zurückkehrten und kein menschlcihes Leben mehr auf dem Schalchtfeld zu sehen war.

Ich rannte so schnell ich konnte wieder zu den Gelehrten. Sie kamen mir schon entgegen und gingen mit ruhigem Schritt auf das Schlachtfeld zu. Was die Gelehrten taten, wie sie es taten, kann niemand mehr sagen. In einem Meer aus Leichen und Blut hielten die schwarzen Reiter inne und H´treop selbst erschien. Stumm stand er seinen Reitern gegenüber. Ich selbst stand bei den Gelehrten und Kerdon der Weise trug den Reif in seinen Händen. Langsam löste sich ein Schatten aus dem Körper des Hexers und schien vom Reif aufgesaugt zu werden. Es schien als ob alle Götter sich einen Scherz erlaubten, so einfach schien alles und H´treop ging ein in den Reif. H´treop verschwand vor meinen Augen.

Die schwarzen Reiter erhoben ihre Schwerter zum Gruß und ritten davon. Die ziviliserten Reiche jagten sie und obwohl die Reiter noch immer gegen unglaubliche Übermachten bestanden, waren sie doch dem Untergang geweiht, den niemand schützte sie nun mehr vor den Waffen ihrer Feinde, keine Macht wachte über sie. Vierzig Reiter konnte man zur Strecke bringen. Zehn entkamen und ihre Spur verlor sich.

Gestrain der Seher




Ich hatte die Schriften des Gestrain immer für Märchen gehalten, oh Mitra, verzeih meine Unwissenheit und Ignoranz, auch habe ich die nun wieder aufkommenden Gerüchte über diese schwarzen Reiter für Hirngespinnste gehalten. Ich hörte sie immer häufiger, hielt sie aber für Lügen. Bei Mitra, ich habe sie nun selber gesehen. Ihre Rösser sind schwarz wie die Nacht.

Ich diente vor kurzem als Schreiber der Stadt Jeluk, ich erhoffte mir dadurch das Vertrauen des Stadtvorstehers zu erschleichen um mehr über die Gebräuche und Sitten hier zu erfahren. Vor kurzem erreichte uns die Nachricht, dass die Nachbarstadt einen Überfall plane. Wie in dieser Gegend üblich kämpften die Bewohner der beiden Städte nicht selbst sondern heurten Söldner an um ihre Fehde auszufechten.

Diesesmal jedoch hatte die Stadt Klest alle verfügbaren Söldner in der Nähe angeheuert. Klest wollte wohl endlich die Enstcheidung. Natürlich forschte ich nach den Gründen der Fehde, aber wie so oft wußte keiner mehr worum es eigentlich ging. Aber ich schweife ab. Die Bewohner Jetuks bewaffneten sich also selbst, sie wußten jedoch, dass sie so keine Chance hatten. Auch ich begriff dies sehr schnell als ich den Haufen vor mir sah. Aber nun saß ich in Jetuk fest. Oh Mitra ich kann dein Lachen hören, das du solch einen Scherz mit mir treibst.

Am Abend hörte man wie sich die feindliche Armee vor den Toren der Stadt aufstellte und ihr Lager bezog. Ich habe noch nie so eine große Ansammlung von Schlägern und Barbaren gesehen wie die die vor den Toren lag. Alles in Jetuk richtete sich auf eine Belagerung ein. Lan, der Stadtvorsteher, und seine Berater, so wie ich als Schreiber, saßen noch spät Nachts zusammen und beredeten die Lage. Ideen wurden vorgetragen und wieder verworfen.

Ohne das wir es merkten, trat eine Gestallt aus der Dunkelheit. Wir wurden ihrer erst gewahr als sie das Wort erhob. Sie stellte sich uns vor und bot an, dass sie und ihre Brüder und Schwestern, wie sie sich ausdrückte, für die Stadt kämpfen würden. Gegen eine kleine Bezahlung natürlich. Bei Mitra. Ich habe noch nie so dunkle Augen gesehen. Sie war mir unheimlich. Jeder Frage ignorierte sie. Sie fragte nocheinmal ob sie und ihrer Kumpanen für uns kämpfen sollen. Hektisch stimmt Lan zu und nachdem sie sich verbeugt hatte verschwand sie wieder im Schatten. Am morgen war vor den Mauern der Stadt nur das feindliche Heer, falls man es so nennen konnte, zu sehen. Sie machten sich zum Angriff bereit und ihr Geheule und Geschrei klang bis hinter die Mauern. Mitten im Ansturm des feindlichen Haufens hörte man immer lauter werdendes Hufgetrappel, das zu einem Donner anschwoll. Über die Rechte Seite sah ich die schwarzen Rösser und ihre Kämpfer herran eilen. Wie ein Keil fraß sich die Reiterhorde in de Flanke der Kämpfer Klets. Ohne Geschrei und ohne Geheul arbeiteten sich die Reiter durch die Reihen der Feinde.

Es war schneller vorbei als ich es jemals für möglich gehalten habe. Die Reiter sammelten sich in der Mitte des Kampfeldes und reckten der Satdt ihre Waffen entgegen. „Von Bruder zu Bruder, der deine bis in den Tot!“ erschallte es und dann verschwanden sie. In der Nacht holte die Frau das Gold ab und verschwand ohne ein Wort.

Ich habe mich dunkel an die Schriften des Gestrain erinnert und brach sofort auf um sie nocheinmal zu studieren. Ich sah bei den Kämpfern teilweise ein schwarzes Pferd auf den Körper tattoowiert, ihre schwarzen Pferde und ihre unnatürlich dunklen Augen, ihre ganze ruhige Art ohne eine Regung war mir unheimlich. Bei Mitra ich habe die Schriften nocheinmal gelesen. Ich befürchte die schwarzen Reiter sind zurück. Ich frage mich was sie bezwecken, den Städte überfallen und sinnlos gemordet wie in den Schriften erwähnt hatten sie nicht. Ich werde versuchen den schwarzen Reiter auf der Spur zu bleiben. Mitra schütze uns alle und schütze mich ganz besonders.

Levan

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