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Bêlit, Anführerin der Schwarzen Korsaren

Eine der vielen Gefährtinnen an der Seite Conans während seiner Abenteuer und Piratin an der Schwarzen Küste. Sie wird als Schönheit beschrieben, die Haut makellos wie Elfenbein, das Haar lang und glänzend schwarz wie die stygische Nacht.

Bêlit führte eine Piratenhorde an, welche vorallem auf stygische und shemitische Schiffe Jagd machte. Sie galt als eine sehr umsichtige Person, mit leichten Stimmungsschwankungen. Sie war die geborene Anführerin, denn sie liebte es Reichtum und Macht in den eigenen Händen zu halten. Von ihren Anhängern wie eine Göttin verehrt, führte sie diese zu unzähligen Siegen bis zu ihrem Tod. Man nimmt an, dass sie Conans erste und zugleich auch größte Liebe gewesen ist.

Bêlit war eine der am meisten gefürchteten Piraten auf den Meeren. Leider weiß man nicht viel über ihr Leben in jungen Jahren, nur dass sie oft Anspruch erhob von einer königlichen shemitischen Familie abzustammen. Bekannt wurde sie als Kapitänin einer schnellen, schmalen Piraten-Galleone, der Tigerin. Vom Boot aus konnten ca. 40 Riemen zu Wasser gelassen werden, was dem Boot seine Schnelligkeit verlieh. Am Mast hing eine rote Standarte, wodurch sie schon von weitem erkennbar war. Ihre Crew umfasste ca. 100 Mann, auch "Die Schwarzen Korsaren" genannt. Wahrscheinlich aus dem Grund, dass ihre Crew ausschließlich aus dunkelhäutigen Völkergruppen zusammengestellt war.

Conan traf auf Bêlit während seiner Flucht aus Argos. Die Flucht selbst wurde ausgelöst, als er vor einem Gericht die Aussage gegen einen Freund verweigerte, das Gericht ihn aufgrund dessen einsperren lassen wollte und Conan sich deswegen gezwungen sah das komplette Gericht zu erschlagen. Bei der anschliessenden Verfolgung durch Soldaten flüchtete der Barbar auf ein Handelsschiff nach Kush, welches während seiner Überfahrt von Bêlit und den Ihren überfallen wurde. Den Überfall überlebte nur Conan, in heftiger Gegenwehr, was auch die Begehrlichkeit Bêlits auslöste. So schloss sich Conan ihrer Crew an, beide gemeinsam führten eine längere Zeit ein sehr einträgliches Piratenleben.

Dieses Leben wurde aber beendet, als Bêlit sich entschloss eine verwunschen Stadt am Fluss Zarkheba, auch genannt der Tod, zu überfallen. Die total verlassene Stadt beherbergte einen Opferaltar, welcher bei seiner Offenlegung unermessliche Schätze offenbarte. Durch diesen Reichtum abgelenkt bekam die Crew nicht mit, wie ihre Wasservorräte durch ein unbekanntes Wesen zerstört wurden. Weshalb sich Conan gezwungen sah, sich mit einem Teil der Crew in den Dschungel auf Wassersuche zu machen, während Bêlit weiter den Abtransport der Schätze auf ihr Boot überwachte.

Im Dschungel selbst hatte Conan das Gefühl verfolgt zu werden, weshalb er sich von den begleitenden Piraten trennte und eine Falle aufstellen wollte. Allerdings kamen ihm da schwarze Lotusblütten in den Weg, denn er wurde durch sie betäubt und bekam wie im Traum mit, was da genau im Dschungel lauerte. Die Dschungelcrew wurde währenddessen durch eine fliegende Monströsität in den Tod getrieben, welche einem Affen glich. Gleich erging es jenen, welche bei der Stadt blieben und die aufgefundenen Schätze auf die Tigerin verbrachten, diese wurden jedoch durch menschenähnliche Hyänen überfallen.

Als Conan aus dem Drogenwahn erwachte, konnte er nur noch Tote antreffen. Selbst Bêlit war auf ihrem Schiff an einer besonderen Halskette aufgeknüpft worden und baumelte am Schiffsmast. Conan stellte sich am Tempel der Stadt den Gegnern, zuerst mussten die Hyänen erlöst werden. Als sich schliesslich auch der fliegende Affe dem Barbar stellte, war Conan einen Moment wehrlos und wäre wohl getötet worden, wäre nicht der Geist Bêlits, getrieben von der Liebe zu Conan, erschienen und hätte ihm beigestanden. Das abgelenkte Wesen, eine Mischung aus Affe, Mensch und Teufel, konnte danach durch Conan erschlagen werden.

Conan verbrannte Bêlit mit allen aufgefunden Schätzen, gab sie dem Meer zurück welchem sie gehörte. Die Tigerin wurde durch einen auffrischenden Wind brennend zurück auf hohe See getrieben, wo Bêlit ihr Grab fand, mit Schätzen, wie eine echte Königin keine größeren besaß.

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